Saarbrücken

Strafprozess wegen Untreue beim Roten Kreuz vertagt
Von Wolfgang Ihl Veröffentlicht: Freitag, 11. März 2016, 21:35 Uhr

Symbolfoto.
Foto: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)
Weil der Angeklagte im Krankenhaus liegt, musste ein Strafprozess wegen Verdachts der gewerbsmäßigen Untreue gegen einen 69-Jährigen verschoben werden.

Wegen Verdachts der gewerbsmäßigen Untreue sollte sich am Donnerstag (10.03.2016)  ein 69 Jahre alter Ex-Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes im Saarland vor dem Landgericht verantworten. Aber der Mann, der bei der Sammlung und dem Verkauf von Altkleidern teilweise auf eigene Rechnung gearbeitet haben soll, liegt im Krankenhaus und konnte nicht kommen. Nun soll der Strafprozess am kommenden Montag weitergehen.

Der 69-Jährige war laut Anklageschrift zwischen 2011 und 2014 beim DRK-Landesverband als Disponent und Fahrer im Bereich Altkleidersammlung aktiv. Er koordinierte demnach maßgeblich die Leerung der Altkleidercontainer, die Verwertung der Kleider und die jeweilige Rechnungsstellung. Diese Position soll er ausgenutzt haben, um Altkleider abzuzweigen und auf eigene Rechnung zu verwerten. Insgesamt bis zu knapp 330 000 Euro seien zu Unrecht auf diversen Privatkonten des 69-Jährigen gelandet, so die Anklage.

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