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BKA: Anschläge auf Bahnverkehr könnten zunehmen

Sabotage statt Selbstmordattentat: Die Strategie der Dschihadisten könnte sich ändern. Foto: Patrick Seeger

Sabotage statt Selbstmordattentat: Die Strategie der Dschihadisten könnte sich ändern. Foto: Patrick Seeger

Nach Auswertung von jüngsten Al-Kaida-Publikationen hält das Bundeskriminalamt (BKA) Terrorattacken auf den Bahnverkehr für möglich.

«Anschläge auf den Zugverkehr durch Sabotage der Eisenbahnschienen scheinen in den Gedankenspielen dschihadistischer Gruppierungen einen immer größeren Platz einzunehmen», sagte ein BKA-Sprecher den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Bereits im Juli sei in einem Internetforum, das dem Islamischen Staat (IS) nahestehe, erörtert worden, Züge in Europa zum Entgleisen zu bringen. «Hier wurde das schwere Zugunglück von Bad Aibling im Jahr 2016 als erstrebenswertes Ziel angeführt», erklärte das BKA. Konkrete Hinweise auf geplante Anschläge und Deutschlandbezüge lägen aber nicht vor.

Der CDU-Innenpolitiker Ansgar Heveling erläuterte, «dass derartige Attentatsszenarien in den Überlegungen der Dschihadisten offensichtlich weit nach vorne gerückt sind». Weil die Terroristen inzwischen kein «Märtyrertum» mehr erwarteten, könnten sie möglicherweise auch die Tätergruppe ausweiten, sagte der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses den Funke-Zeitungen.

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