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Große Mehrheit der Bürger für Agenda-2010-Korrekturen

Das haben viele Wähler der SPD nie ganz verziehen: Peter Hartz überreicht dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder die Vorschläge der Hartz-Kommission. Foto: Tim Brakemeier/Archiv

Das haben viele Wähler der SPD nie ganz verziehen: Peter Hartz überreicht dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder die Vorschläge der Hartz-Kommission. Foto: Tim Brakemeier/Archiv

Im ARD-«Deutschlandtrend» halten es 65 Prozent für richtig, wenn Arbeitslose - wie von Schulz bei einer SPD-Konferenz vorgeschlagen - länger Arbeitslosengeld I bekommen, damit sie nicht in Hartz IV rutschen; dagegen sind 29 Prozent. In einer «Focus»-Umfrage sind sogar 75 Prozent dafür und nur 12 Prozent dagegen.

Rund 67 Prozent finden es auch richtig, dass zeitlich befristete Arbeitsverträge nur noch bei sachlichen Gründen möglich sein sollen, wie Infratest dimap für die ARD ermittelte. Jeder Vierte (25 Prozent) ist anderer Meinung. Mit den Hartz-IV-Reformen hatte der damalige SPD-Kanzler Gerhard Schröder den Arbeitsmarkt modernisiert.

In der aktuellen Sonntagsfrage liegt die SPD im «Deutschlandtrend» erstmals seit Oktober 2006 wieder vor der Union. Die Sozialdemokraten gewinnen gegenüber Anfang Februar vier Prozentpunkte hinzu und kommen auf 32 Prozent. CDU und CSU erreichen 31 Prozent und verlieren damit drei Punkte.

Die Grünen stehen unverändert bei 8 Prozent, die Linke bei 7 Prozent (-1). Die AfD, in anderen Umfragen auf 8 Prozent abgerutscht, bekommt im «Deutschlandtrend» 11 Prozent (-1). Die FDP liegt unverändert bei 6 Prozent. Ein rot-rot-grünes Bündnis käme damit derzeit auf 47 Prozent und würde eine Mehrheit damit knapp verfehlen.

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