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Merkel sieht Xi als Verbündeten gegen «Unruhe in der Welt»

Chinas Staatspräsident Xi Jinping und seine Frau Peng Liyuan bei der Ankunft am Flughafen Tegel. Foto: Wolfgang Kumm

Chinas Staatspräsident Xi Jinping und seine Frau Peng Liyuan bei der Ankunft am Flughafen Tegel. Foto: Wolfgang Kumm

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will auch mit Hilfe von China ein Scheitern des G20-Gipfels in Hamburg vermeiden. Es stünden schwierige Verhandlungen bevor, sagte Merkel am Mittwoch nach einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping im Kanzleramt in Berlin.

«20 Staaten zusammenzubringen in all ihren Entwicklungen und ihren Vorstellungen ist nicht ganz einfach, aber die Troika arbeitet eng zusammen», sagte Merkel. Xi sicherte Merkel Unterstützung zu, damit der Gipfel in Hamburg positive Fortschritte machen könne.

Das G20-Gastgeberland arbeitet stets eng mit dem vorhergehenden und dem nachfolgenden Gipfelausrichter zusammen, um die Kontinuität der Themen zu gewährleisten. China gehöre wir Argentinien zur Troika des Gipfels, sagte Merkel. «Deshalb glaube ich und hoffe ich, dass wir auch manche Klippe noch überwinden können, wenngleich ich noch nicht weiß, wie das endgültige Resultat aussehen wird.» Das Treffen Merkels mit Xi diente auch der Vorbereitung des am Freitag in Hamburg beginnenden G20-Treffens der großen Wirtschaftsmächte und der EU.

Xi betonte, die deutsch-chinesischen Beziehungen seien politisch, wirtschaftlich und beim Austausch zwischen den Gesellschaften «eine Erfolgsgeschichte». Auf dieser Basis hoffe er auf eine neue Phase und weitere Vertiefung der Partnerschaft. Beide Länder wollten in den Bereichen Wirtschaft, Handel, Finanzwesen und Investitionen sowie beim Kampf gegen den Terrorismus stärker als bisher zusammenarbeiten. Dies gelte auch für Hochtechnologiebereiche wie die Luft- und Raumfahrt und die intelligente Fertigung im Wirtschaftsbereich.

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