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Neue Studie: 327 Todesopfer an innerdeutscher Grenze

Das Warnschild mit der Aufschrift «Schutzstreifen - Betreten und Befahren verboten» steht im Deutsch-Deutschen Museum in Mödlareuth (Bayern) vor einem Wachturm. Foto: David-Wolfgang Ebener/Illustration

Das Warnschild mit der Aufschrift «Schutzstreifen - Betreten und Befahren verboten» steht im Deutsch-Deutschen Museum in Mödlareuth (Bayern) vor einem Wachturm. Foto: David-Wolfgang Ebener/Illustration

An der einstigen deutsch-deutschen Grenze sind neuen Erkenntnissen zufolge insgesamt 327 Menschen aus Ost und West ums Leben gekommen.

Nach rund fünfjährigen Recherchen stellte der Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin heute seine Ergebnisse vor. Damit sei die Aufarbeitung der Todesfälle an der innerdeutschen Grenze zwischen 1949 und 1989 abgeschlossen, erklärten die Wissenschaftler.

Das jüngste Opfer des DDR-Grenzregimes war sechs Monate alt, das älteste 81 Jahre. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sagte, die neuen Forschungsergebnisse seien ein wichtiger Beitrag, um den Opfern Namen und Gesicht wiederzugeben.

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