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SPD-Spitze bekräftigt verabredeten Zeitplan in der K-Frage

Martin Schulz, der im Januar in die Bundespolitik wechseln will, hatte in Umfragen zuletzt deutlich höhere Zustimmungswerte als Sigmar Gabriel erzielt. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Martin Schulz, der im Januar in die Bundespolitik wechseln will, hatte in Umfragen zuletzt deutlich höhere Zustimmungswerte als Sigmar Gabriel erzielt. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Die SPD-Spitze will nicht von dem verabredeten Zeitplan zur Bestimmung des Kanzlerkandidaten der Partei abweichen.

«Der Spiegel» berichtet, nach seinen Informationen habe der scheidende EU-Parlamentspräsident Martin Schulz gegenüber anderen Parteimitgliedern zu erkennen gegeben, dass er nicht mehr damit rechne, Spitzenkandidat bei der Bundestagswahl 2017 zu werden.

Die SPD habe einen Fahrplan vereinbart, sagte ein Sprecher von Schulz der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Daher äußere sich Schulz nicht zu der spekulativen Berichterstattung. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner bekräftigte den Zeitplan: «Entschieden wird - wie immer angekündigt - im Januar», sagte er der dpa.

Die Sozialdemokraten wollen am 29. Januar verkünden, mit wem sie in den Wahlkampf gegen Angela Merkel (CDU) ziehen. Sigmar Gabriel hat als Parteichef das erste Zugriffsrecht.

Schulz, der im Januar in die Bundespolitik wechseln will, hatte in Umfragen zuletzt deutlich höhere Zustimmungswerte als Gabriel erzielt. Er wird auch als möglicher Nachfolger von Frank-Walter Steinmeier als Außenminister gehandelt, wenn dieser am 12. Februar zum Bundespräsidenten gewählt wird.

Bericht bei Spiegel Online

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