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Schlechte Umfragewerte: Grünen-Fraktionschef bleibt gelassen

Anton Hofreiter läst sich von den schlechten Umfragewerten seiner Partei nicht beeindrucken. Foto: Martin Schutt

Anton Hofreiter läst sich von den schlechten Umfragewerten seiner Partei nicht beeindrucken. Foto: Martin Schutt

Im aktuellen Insa-Meinungstrend im Auftrag der «Bild»-Zeitung müssen die Grünen im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte abgeben und landen bei 7 Prozent. Die Zahlen seien zwar nicht schön, aber mit Themen wie Klimaschutz und dem Ausstieg aus der Massentierhaltung würde man die Wähler rechtzeitig wieder erreichen, sagte Hofreiter im ARD-«Morgenmagazin» mit Blick auf die Bundestagswahl im September.

Eine Regierungsbeteiligung der Grünen hält er für möglich, am ehesten mit der SPD: «Mit wem man dann regiert, das entscheidet zunächst mal der Wähler, und dann werden wir verhandeln. Aber man kann sich selbstverständlich vorstellen, mit Herrn (Martin) Schulz zu regieren.»

Seit der Nominierung von Schulz zum Kanzlerkandidaten haben die Sozialdemokraten in Umfragen deutlich zugelegt, bei Insa hat die SPD die Union das erste Mal seit vielen Jahren überholt. «Wir sind überhaupt nicht in Sorge, dass der Höhenflug zu Ende gehen könnte», sagte SPD-Vizechef Ralf Stegner im Deutschlandfunk. Die Partei sei lange unterbewertet gewesen. Stegner zeigte sich überzeugt: «Der nächste Kanzler heißt Martin Schulz.»

Sonntagsfrage Bundestagswahl

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