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Die Fitnesstrends 2017: Gadgets und Sportarten im Check

Auch 2017 heißt es wieder: Zusammen trainieren bringt mehr Spaß – und Erfolg. Bildquelle: Uber Images – 417189259 / Shutterstock.com

Auch 2017 heißt es wieder: Zusammen trainieren bringt mehr Spaß – und Erfolg. Bildquelle: Uber Images – 417189259 / Shutterstock.com

Über 10 Millionen Mitglieder zählen die in Deutschland ansässigen Fitnessstudios. 2016 hat die Fitnessbranche über 5 Mrd. Euro umgesetzt, Tendenz steigend. Sport ist schon lange wieder in, und dies nicht erst, seitdem Deutschland 2014 die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien gewann.

Sportwetten bei Betway und Co. werden in Deutschland zunehmend beliebter, doch die meisten Menschen schnüren natürlich lieber selbst ihre Schuhe und machen sich auf dem Weg zum Sport, entweder im Fitnessstudio oder auch im Freien.

Denn wer gut aussehen will, muss einiges dafür tun. Der Sommer ist schon fast da und wer jetzt noch nicht die Grundlage für seine oder ihre Standfigur gelegt hat, muss sich sputen. Am besten lässt sich der Traum vom schlanken Körper natürlich verwirklichen, wenn man den Trendsportarten des Jahres folgt, die für jeden sportbegeisterten Schöngeist Abwechslung und viele physische, aber durchaus auch mentale Herausforderungen bereithalten.

Das sind die Fitnesstrends des Jahres für Frauen und Männer

Erinnert sich noch jemand an Freeletics? Ohne Frage war das Bodyweight-Training die Trendsportart des letzten Jahres. Auf Rasenflächen im Park, dem Gummiplatz in der Stadt, im Garten, Freibad, ja selbst im Wald hat man sie gesehen, diese Menschen, die Klimmzüge an Ästen machten, Burpees auf dem Asphalt oder wie auf der Flucht über den Sportplatz rannten.

 Auch wenn der Name „Freeletics“ mittlerweile nicht mehr so oft durch die Medien geistert, Bodyweight-Training bleibt angesagt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es wird weder teures und schweres Equipment benötigt und man kann praktisch überall trainieren. Denn, wie der Name bereits andeutet, gesportelt wird nur mit dem eigenen Körpergewicht.

Video: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht: Calisthenics macht es vor.

Kniebeugen, Liegestütze, Sprünge, Sprints – beim Bodyweight-Training wird in wenigen Minuten die gesamte Körpermuskulatur trainiert. Und auch die Ausdauer dankt es einem. Mit bereits wenigen Minuten Training kann viel erreicht werden: Je nach Intensität und individuellen Voraussetzungen lassen sich bis zu 600 Kalorien in nur 30 Minuten verbrennen! Doch da können auch andere Trendsportarten mithalten.

- Für Frauen: Hat schon einmal jemand etwas von Piloxing gehört? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit. Piloxing ist eine Trendsportart, die sich aus Boxen und Pilates zusammensetzt. Auch Aspekte des Tanzes werden in dieser Trendsportart, die bereits 2009 von Viveca Jensen erfunden wurde, miteingebracht. In Deutschland hat sich dieser Fitness-Trend bislang zwar noch nicht durchsetzen können. 2017 soll es jedoch anders werden. Und dann wäre da auch noch ein Klassiker: Aerobic. Tatsächlich feiert die Sportart, die vor allem in den achtziger Jahren durch die VHS-Kassette in fast jeder Wohnstube Einzug hielt, ihr Revival. Mit dabei sind natürlich auch wieder kunterbunte Neon-Schweißbänder und knappe Bodys.

 

- Für Männer: Keine Frage, Männer, die aus sportlicher Sicht etwas auf sich geben und in Form kommen wollen, sollten sich mit Calisthenics beschäftigen. Die Trendsportart aus New York zählt schon seit einigen Jahren zu den globalen Fitness-Trends und schickt sich an, nun auch Deutschland zu erobern. Auch hier stehen Übungen mit dem eigenen Körpergewicht im Fokus. Das „Street Workout“ braucht eigentlich nur eine Klimmzugstange und einen Barren, die Wäschestange aus dem Garten oder das Geländer an der nächsten Treppe können es zur Not aber auch tun. Absolviert werden hier klassische Übungen aus dem Turnen sowie Bewegungen aus dem Breakdance und Freerunning. Doch Vorsicht: Calisthenics zählt zu den anspruchsvollsten Sportarten überhaupt und verlangt auch von Anfängern eine gewisse Grundfitness und Muskelkraft.

Gadgets, Ernährung und Co. – darauf sollten Sportler 2017 nicht verzichten

Sport wird technisch bzw. digitalisiert. Mittlerweile geht fast gar nichts mehr ohne das Smartphone. Zahlreiche Apps begleiten Sportler heute auf ihrem Weg zur Traumfigur, geben Trainingstipps, fungieren als Trainingstagebuch, motivieren und erinnern einen, falls man das Training mal einige Tage schleifen lässt. Wohl auch deswegen spielen Gadgets eine immer wichtigere Rolle im Fitness-Bereich – das freut auch die Sportartikelhersteller.

- Equipment: Nichts geht mehr ohne Ropes. Gerade im Bereich Bodyweight-Training sind „Schlingentrainer“ so etwas wie die Badehose für den Schwimmer: Ohne Seil fühlen sich viele Sportler einfach nackt. Auch wenn dieser Vergleich etwas hinken mag, Tatsache ist, dass Schlingentraining noch immer gefragt ist und nicht nur zum Muskelaufbau, sondern auch ideal für therapeutische Zwecke eingesetzt werden kann.

 

- Nahrungsergänzungsmittel: Damals noch als „unnatürlich“ und „gesundheitsschädigend“ verpönt, sind Nahrungsergänzungsmittel mittlerweile salonfähig geworden. Dies hat nicht zuletzt mit der großen Werbeoffensive der Hersteller zu tun, die viele ihrer Produkte nicht mehr in großen, klumpigen Eimern anbieten, sondern als Smoothie, vegan, als Bioprodukt und gerne auch mit Erbsen- oder Hanfprotein. Für den Trainingserfolg des Hobby-Sportlers sind diese Mittel am Ende nicht wirklich entscheidend, schaden tun sie in der Regel aber auch nicht.

- Community: Bootcamps, Freeletics-Gruppen, Running-Circles – Gruppentraining ist in. Der Community-Faktor in Sachen Sport wird mittlerweile großgeschrieben und es lässt sich in Deutschland fast keine Stadt mehr finden, in der man nicht mindestens einen passenden Trainingspartner aufspüren kann. Dies bringt natürlich Vorteile: Erfahrungen können ausgetauscht werden, der Spaß kommt nicht zu kurz, die Langzeitmotivation steigt und am Ende lassen sich gar echte Freundschaften knüpfen. Wer also langfristig erfolgreich sein möchte, sollte auf die Sport-Community nicht verzichten. Über sogenannte „Social Fitness Apps“ lassen sich mittlerweile ganz einfach Gleichgesinnte finden.

 

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