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Die XXIII. Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang

Die XXIII. Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang. Foto: Pixabay

Die XXIII. Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang. Foto: Pixabay

Die XXIII. Winterspiele: Das Wintersport-Großereignis 2018

Die XXIII. Olympischen Winterspiele finden vom 09. bis 25. Februar im südkoreanischen Pyeongchang statt. 2925 Athleten aus 92 Nationen kämpfen in der Kleinstadt im Nordosten um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Deutschland ist mit 154 Teilnehmern vertreten. Der Deutsche Olympische Sportbund schickt 63 Athletinnen und 90 Athleten ins Rennen. 102 Entscheidungen stehen an, und das deutsche Team hat in mehreren Wettbewerben gute Chancen auf eine Medaille. Die deutsche Olympiamannschaft nennt sich "Team Deutschland":

Und Team Deutschland legte in Pyeongchang mächtig los. Allen voran die deutschen Biathleten mit dem besten deutschen Auftakt der Olympia-Geschichte bei den Winterspielen: Dreimal Gold und einmal Bronze in den ersten vier Entscheidungen in Südkorea. Besonders Laura Dahlmeier konnte die deutschen Medaillenhoffnungen erfüllen:

Mit einem Doppelsieg erhöhten die deutschen Rodlerinnen den Medaillenspiegel. Natalie Geisenberger holte die Goldmedaille, Dajana Eitberger gewann Silber.

Die beiden Rodler Tobias Wendl/Tobias Arlt wiederholen ihren Erfolg von Sotschi und konnten erneut die Goldmedaille im Doppelsitzer gewinnen. Bronze schnappten sich Toni Eggert und Sascha Benecken. Auch Eric Frenzel holte nach dem Olympiasieg von 2014 auch in 2018 in Pyeongchang olympisches Gold. Der 29-Jährige gewann die Nordische Kombination.

Einen Überrraschungs-Erfolg für das deutsche Team gab es im Eiskunstlauf. Aljona Savchenko und Bruno Massot belegtem im Paarlauf den ersten Platz. Den letzten deutschen Sieg in diesem Wettbewerb gab es 1952. Ebenfalls Gold gab es das deutsche Rodel-Quartett Natalie Geisenberger, Johannes Ludwig, Tobias Wendl und Tobias Arlt im Teamwettbewerb. Laura Dahlmeier gewann ihre dritte olympische Medaille, musste sich allerdings mit Bronze zufrieden geben. Insgesamt hat das deutsche Team schon jetzt die Gold-Bilanz von Sotschi übertroffen.

Am Wochenende konnten Skispringer Andreas Wellinger, Biathlet Simon Schempp und Skeletonfahrerin Jacqueline Lölling drei weitere Silbermedaillen für das deutsche Olympiateam ergattern.

Alle Infos rund um die aktuellen Wettbewerbe und Entscheidungen gibt es hier.

Die Welt schaut auf Pyeongchang

Die Olympischen Winterspiele starteten offiziell mit der Eröffnungsfeier im PyeongChang Olympic Stadium am 9. Februar (20 Uhr Ortszeit, 12:00 Uhr MEZ). Dort findet am 25. Februar 2018 (ebenfalls 20 Uhr Ortszeit, 12:00 Uhr MEZ) auch die Schlussfeier statt. Die eigentlichen Wettkämpfe sollen im PyeongChang Mountain Cluster und im Gangneung Coastal Cluster stattfinden.

Das Olympische Dorf:Genau genommen gibt es zwei Olympische Dörfer: Neben dem Athleten- Dorf in der Bergregion Pyeongchang gibt es in Gangneung ein Dorf. Insgesamt finden in beiden Athletendörfer etwa 6.800 Aktive und Betreuer eine Unterkunft. 

Erfolg für Pyeongchang im dritten Anlauf

Pyeongchang scheiterte zweimal knapp bei der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele (2010 und 2014). Beim dritten Versuch setze sich die südkoreanische Kleinstadt  gegen die Mitbewerber aus Deutschland (München, 25 Stimmen) sowie Frankreich (Annecy, 7 Stimmen) durch und bekam endlich den erhofften Zuschlag (63 Stimmen).

Die Sportarten und Diszplinen bei den Olympischen Winterspielen

In ingesamt sieben Sportarten und 15 Disziplinen messen sich die Teilnehmer aus über 90 Ländern. Die sieben Sportarten sind:

- Biathlon

- Bobsport (Bob, Skeleton)

- Curling

- Eishockey

- Eislauf (Eiskunstlauf, Eisschnellauf, Shorttrack)

- Rennrodeln

- Skisport (Freestyle, Ski Alpin, Skilanglauf, Nordische Kombination, Skispringen, Snowboard)

Infografik: So viel Gold wartet in Pyeongchang auf die Athleten | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Übertragung der Olympischen Winterspiele

Wer bei den Qualifikationen und Entscheidungen in den einzelnen Wettbewerben in der Heimat live am Fernseher oder anderen Geräten mitfiebern möchte, sollte ein Frühaufsteher sein, denn die Zeitverschiebung von Südkorea nach Deutschland beträgt acht Stunden. Viele Wettbewerbe finden nach deutscher Zeit in der Nacht und am Vormittag statt, Biathlon und Skispringen aber zum Beispiel um die Mittagszeit. Die Übertragung der Winterspiele erfolgt über mehrere Kanäle

- ARD und ZDF: Die Öffentlich-Rechtlichen berichten über einen linearen Sender und parallel dazu auf ihren Digitalplattformen plus bis zu drei Livestreams.

- Eurosport: Kern der Olympia-Berichterstattung des Privatsenders im Free-TV ist Eurosport 1. Mithilfe des "Eurosport Player" soll jede Entscheidung zu sehen sein. Hinzu kommt eine tägliche TV-Show mit den sportlichen Höhepunkten zur besten Sendezeit, die aus Deutschland ausgestrahlt wird.

Nützlich für alle deutschen Fernsehzuschauer ist es auf jeden Fall, einen Blick auf den umfangreichen Zeitplan zu werfen, um sich dann den Wecker zu stellen und das sportliche Geschehen mitzuverfolgen. 

Deutsche Medaillenhoffnungen bei den Olympischen Winterspielen

 Auch wenn einige deutschen Wintersportler zuletzt etwas schwächelten und teilweise ihrer Form hinterherliefen, gibt es einige Kandidatinnen und Kandidaten aus dem deutschen Team, die sich berechtigte Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden in Pyeongchang inklusive Medaille machen dürfen. Eine konkrete Vorgabe des Deutschen Olympischen Sportbundes gibt es nicht (dazu DOSB-Präsident Alfons Hörmann: "Sotschi plus X soll die Messlatte sein.").

Die Hoffnungen der deutschen Wintersport-Fans ruhen besonders auf Biathlon-As Laura Dahlmeier (fünf WM-Titel), den nordischen Kombinierern Johannes Rydzek und Eric Frenzel, Ski-Fahrerin Viktoria Rebensburg, den Skispringern Richard Freitag und Andreas Wellinger sowie den Rodlern und Bobfahrern. Im Eisschnelllauf könnte die bereits 45-jährige Claudia Pechstein für eine Überraschung sorgen.

Frostiges Wetter als „Gegner“ bei Olympia

Auf was sich die deutschen Wintersportler neben der Konkurrenz aus zahlreichen Nationen auf jeden Fall einstellen müssen ist die klirrende Kälte in Pyeongchang. Anders als bei den Winterspielen in Sotschi 2014 mit frühlingshaftem Wetter herrschen arktische Temperaturen. Für die deutschen Athleten heißt das: richtig warm anziehen.

In den Bergen von Pyeongchang sind Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt um minus 20 Grad Celsius bereits gemessen worden. Bei extremer Kälte könnten Wettbewerbe in der Loipe, an den Hängen oder auf den Schanzen abgesagt werden. Meistens gibt es Richt- und keine Grenzwerte dafür.

Wettervorhersage für die Region Pyeongchang

Die Sportstätten der Olympischen Winterspielen 2018

Die Austragungsorte der Wettkämpfe werden im PyeongChang Mountain Cluster und im Gangneung Coastal Cluster sein. Im PyeongChang Olympic Stadium finden nur die Eröffnungs- und Schlussfeier statt, jedoch keine Wettbewerbe.

Hier gibt es Bilder von den Wettkampfstätten

 

PyeongChang Mountain Cluster

- Alpensia Biathlon Centre: Biathlon

- Alpensia Cross-Country Skiing Centre: Langlauf, Nordische Kombination

- Alpensia Ski Jumping Centre: Nordische Kombination, Skispringen, Snowboard

- Olympic Sliding Centre: Bob, Rodeln, Skeleton

- Phoenix Snow Park: Freestyle-Skiing, Snowboard

- Jeongseon Alpine Centre: Ski Alpin

- Yongpyong Alpine Centre: Ski Alpin

Gangneung Coastal Cluster

- Kwandong Hockey Centre: Eishockey

- Gangneung Curling Centre: Curling

- Gangneung Hockey Centre: Eishockey

- Gangneung Ice Arena: Eiskunstlauf, Shorttrack

- Gangneung Oval: Eisschnelllauf

 

 

Maskottchen und Motto der XXIII. Winterspiele

Es gibt zwei offiziellen Maskottchen für das Wintersportereignis in Pyeongchang: Soohorang ist das Maskottchen der Olympischen Winterspiele 2018 und Bandabi  das Maskottchen der Winter-Paralympics 2018. Soohorang ist ein weißer Tiger, Bandabi ist ein Asiatischer Schwarzbär. Beide Maskottchen haben ihre Wurzeln in der koreanischen Mythologie und stehen für Stärke, Schutz und Vertrauen (Soohorang) und Tapferkeit, Entschlossenheit sowie einen starken Willen (Bandabi).

 

Der offizielle Slogan der Spiele lautet „Passion. Connected.“  Leidenschaft und Verbundenheit – gegenüber dem Sport und gegenüber anderen Menschen. Bei allem Wettkampf soll der „Olympische Geist“ die Menschen aus der ganzen Welt erfassen, erhofft sich das Organisationskommittee für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang (POCOG).

Weitere Informationen:

Facebook: https://www.facebook.com/winterspiele/

YouTube: https://www.youtube.com/user/PyeongChang2018

Twitter: https://twitter.com/TeamD?lang=de

Team Deutschland auf Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCvFDH2FJfTn1Fqaz2gUYWVg

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