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A8 Luxemburg - Saarlouis AS Perl in beiden Richtungen Anschlussstelle gesperrt, Baustelle bis 20.11.2017 06:00 Uhr (09.10.2017, 05:53)

A8

Priorität: Sehr dringend

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SZ (Michael Jungmann)

Software-Lieferanten der Saarbrücker Szene-Wirte in Haft

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Symbolfoto.

Steuerfahnder und Ermittler der Staatsanwaltschaft stellten jetzt den mutmaßlichen Lieferanten und Hersteller der betrügerischen Kassensoftware, mit der die Gastronomie-Gesellschafter das große Geld machten.

Monatlich haben sie nach eigenen Angaben über Jahre hinweg bis zu 15 Prozent des Umsatzes, etwa im Café Langenfeld am St. Johanner Markt, am Fiskus vorbei geschleust – bis die Steuerfahnder ihnen auf die Schliche kamen.

Szenwirte unterstützen die Ermittler

Die inhaftierten Szenewirte haben offenbar die Ermittler bei der Suche nach dem Hersteller und dem Lieferanten der Kassenmanipulations-Software unterstützt. Letzte Woche packten die Saar-Steuerfahnder nach groß angelegten Durchsuchungen in einer Gemeinde bei Heilbronn und in Saarbrücken die Handschellen aus - und präsentierten dem 44-jährigen Informatiker und Unternehmer J. aus Baden-Württemberg und seinem 74 Jahre alten Saarbrücker Geschäftspartner N. Haftbefehle des Amtsgerichts Saarbrücken.

Der Vorwurf: Beihilfe zur Steuerhinterziehung in großem Ausmaß. Nach Angaben von Christoph Rebmann, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Saarbrücken, wurde schon fünf Tage nach der Festnahme des Duos Anklage zur Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht erhoben.

Betrügerische Software gratis

„Prompter Service für zufriedene Gäste“ war bislang ein Werbespruch der Firma des Informatikers. Möglicherweise waren auch die Kunden aus der Gastronomie mit der Extra-Software für Umsatzmanipulationen besonders zufrieden.

Diese soll auf Wunsch auf einem USB-Stick gratis zum Kassensystem mitgeliefert worden sein. Der Speicher-Stick habe als „schlagkräftiges Verkaufsargument“ gewirkt, so ein Ermittler.
Beihilfe dazu sollen der Informatiker und sein Saarbrücker Geschäftspartner geleistet haben, weil sie eben die Betrugssoftware hergestellt und geliefert haben. Damit soll es möglich gewesen sein, so die Staatsanwaltschaft, „die in dem Kassensystem gebuchten Umsätze – ohne Spuren zu hinterlassen – nach unten zu korrigieren.“

Bei den Razzien der Steuerfahnder in Saarbrücken und in der Nähe von Heilbronn wurde, so heißt es, umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt. Darunter angeblich auch die Listen der Kunden, an die spezielle Kassensysteme geliefert wurden.

 

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SZ

Malermeister lässt einen Häftling in Ottweiler frei: „Er wollte einfach eine kleine Auszeit“

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Symbolfoto. Bild: Uwe Zucchi/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Der Angeklagte Malermeister hatte nach Feststellung des Gerichts und eigener Aussage im April 2015 vom Gefängnis in Ottweiler aus einen 20 Jahre alten Häftling als Helfer im Auto mitgenommen.

Er wollte in Saarbrücken Malerbedarf für die Renovierung eines Fitnessraumes im Knast einkaufen. Gegen 7.20 Uhr seien beide losgefahren. Etwa fünf Minuten später und fünf Kilometer von der Justizvollzugsanstalt entfernt habe er den 20-Jährigen bei Mainzweiler aus dem Auto gelassen.

„Ich dachte, er wolle sich auf die Wiese setzen und ein paar Zigaretten rauchen“, so der Angeklagte.  Es sei in sonniger Morgen gewesen. Und es sei abgemacht worden, dass er den Häftling rund zweieinhalb Stunden später auf dem Rückweg wieder mit ins Gefängnis nimmt. Aber der junge Mann, der damals eine dreijährige Strafe wohl wegen Einbrüchen absaß, kam nicht zum Treffpunkt.

Der junge Mann setzte sich anschließend ab und wurde über ein Jahr später von Zielfahndern der Polizei in Südfrankreich entdeckt. Zwischenzeitlich sitzt der nun 22-Jährige in der Justizvollzugsanstalt für Erwachsene in Saarbrücken. Als Zeuge vor Gericht machte er von seinem Recht zu Schweigen Gebrauch.

Urteil

Das Landgericht Saarbrücken hat den 46 Jahre alten Handwerksmeister wegen Befreiung eines Strafgefangenen zu sieben Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss der vorläufig vom Dienst befreite Mitarbeiter des Jugendgefängnisses in Ottweiler 1500 Euro Geldauflage an einen Verein zahlen, der sich um entlassene Strafgefangene kümmert.

Zusätzlich zu diesem Strafurteil droht dem Mann in einem Disziplinarverfahren die Entlassung aus dem Öffentlichen Dienst. 

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Saarland-Adventskalender

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Der Saarland-Adventskalender ist ein besonderes Highlight für die Adventszeit.

Seien wir doch mal ehrlich: Für einen Adventskalender ist man einfach nie zu alt! Wer freut sich nicht darüber, jeden Tag eine süße Überraschung auspacken zu dürfen? Ein Adventskalender gehört zu einer gemütlichen, vorweihnachtlichen Zeit schlichtweg dazu. Aber eines steht fest: Tagein tagaus immer nur Schokolade ist dann doch sehr eintönig und langweilig. Wie wäre es, wenn Sie sich und Ihren Lieben dieses Jahr einen ganz besonderen Adventskalender gönnen?

Der Saarland-Adventskalender ist da
Die SZ-Einkaufswelt, die für ihre auserlesenen Saarland-Produkte bekannt ist, bietet Ihnen mit dem Saarland-Adventskalender in diesem Jahr einen außergewöhnlich originellen Adventskalender.

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Der Saarland-Adventskalender ist ab sofort in der SZ-Einkaufswelt erhältlich.

Der Saarland-Adventskalender ist der perfekte Adventskalender für alle, die das Saarland lieben. Aus zwei stabilen Teilen bestehend (Standfuß und Oberteil), ist der Saarland-Adventskalender in den Umrissen Saarlandes mit zahlreichen liebevollen Details wie beispielsweise einem aufgemalten "Advents-Schwenker" oder einer "Maggi-Adventskerze" versehen.

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Der Saarland-Adventskalender ist mit vielen kleinen Details versehen.

Zum Saarland-Adventskalender gehören 24 aus Kraftkarton gefertigte Würfel, die jedes Jahr auf's Neue mit Kleinigkeiten Ihrer Wahl befüllt werden können. Die Nummerierung der einzelnen Würfel ist natürlich von "Äns bis Viere Zwanzisch" auf saarländisch gehalten.

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"Von Äns bis Viere Zwanzisch" jeden Tag eine kleine Freude.

Aus dem Saarland für das Saarland
Beim Saarland-Adventskalender steht nicht nur Saarland drauf, sondern es ist auch eine gehörige Portion Saarland drin. So wird der Saarland-Adventskalender im Saarland, genauer gesagt in Illingen hergestellt.

Bereiten Sie Ihren Lieben eine Freude und läuten Sie die Adventszeit mit dem schicken Saarland-Adventskalender ein.

Saarland-Edition der SZ-Einkaufswelt
Viele weitere stilvolle Saarland-Produkte finden Sie das ganze Jahr über in der SZ-Einkaufswelt.

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Garage Saarbrücken

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Foto: Andreas Noll/SOL.DE.

Die nächsten großen Events:

07. November: Johannes Oerding

13. November: Plusmacher

16. November: W.A.S.P.

17. November: Dying Fetus

22. November: Wincent Weiss

23. November: Impericon Never Say Die! Tour 2017

24. November: Testament

25. November: Mighty Oaks

29. November: Kontra K

30. November: Alex Mofa Gang

01. Dezember: Goldroger

04. Dezember: Teesy

05. Dezember: Eluveitie

07. Dezember: Who Killed Bruce Lee

11. Dezember: MTV Headbanger's Ball Tour 2017

12. Dezember: Greenleaf

15. Dezember: Sedlmeir

16. Dezember: Meute

17. Dezember: Beyond the Black

21. Dezember: DCVDNS

22. Dezember: Guildo Horn

06. Januar: The Rock'n'Roll Wrestling Bash

09. Januar: Iced Earth

14. Januar: Weekend

18. Januar: Kettcar

25. Januar: 8Kids

30. Januar: Miss May

Partys und Konzerte auf Garage-SB.de!

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Marko Völke (SZ)

Saarlands Verbraucherzentrale warnt vor mieser Abzocke

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Eine Frau hatte neulich eine angebliche Gewinnmitteilung im Briefkasten.

Mehrere Leser-Reporter der Saarbrücker Zeitung haben kürzlich Post von der Firma „Schöner leben“ erhalten. So berichtet zum Beispiel eine Dame aus Saarbrücken von einem Schreiben, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass sie bei einem Kreuzworträtsel, welches es übrigens tatsächlich gegeben habe, 11.000 Euro gewonnen habe.

Bedingung für die Auszahlung des Preises sei jedoch, dass sie einige Artikel bei der Firma kaufen müsse. Laut ihrem Postboten gebe es wohl einige Empfänger der Briefe, die sich schon darüber beschwert hätten. Deshalb wendete sich die SZ-Leserin an die Redaktion, um vor dieser Abzocke zu warnen.

Sabine Wilhelm von der Verbraucherzentrale Saarland hat immer wieder mit solchen Fällen zu tun. Auch wenn die Firmen unterschiedlich sind, die Masche sei stets gleich: Die Absender versuchten, dubiose Gewinnversprechen mit Bestellungen zu koppeln, weiß die Beraterin. Andere Anbieter wollten die Empfänger dagegen auf Verkaufs-Veranstaltungen schleusen.

Deshalb warnt die Verbraucherzentrale des Saarlandes grundsätzlich vor solchen Briefen. Ein Grundsatz laute: „Ein Gewinn darf nichts kosten“, so Wilhelm.

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Michael Beer (SZ)

Tierheim Niederlinxweiler kämpft um seine Existenz

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Der Hund ist ein treuer Freund des Menschen. Doch der Mensch ist nicht immer ganz so treu, mancher Vierbeiner landet im Tierheim. Das Tierheim Niederlinxweiler kämpft um seine Existenz. Symbolfoto: Rumpenhorst/dpa

Da nützt der treueste Hundeblick nichts: Der Tierschutzverein Neunkirchen und Umgebung hat vergangenes Jahr SOS gefunkt. Das Tierheim, das der Verein in Niederlinxweiler betreibt, für den Kreis St. Wendel und große Teile des Kreis Neunkirchen, stand auf der Kippe, genauso wie das Tierheim in Homburg.

Löcher in der Kasse von 40.000 Euro und mehr schienen hier wie da nicht mehr zu schließen. Und auch heute ist die Existenzfrage trotz positiver Signale nicht endgültig geklärt. Um eine solide Finanzierung ringen die Beteiligten, ihre Vorstellungen für eine auskömmliche Lösung liegen noch auseinander.

Die Einrichtungen sind wichtig. Nach dem Tierschutzgesetz müssen Städte und Gemeinden Haustiere, die auf ihrem Gebiet aufgegriffen werden, artgerecht unterbringen und versorgen. Das erledigen solche Häuser wie das in Niederlinxweiler. Aber sie stemmten ihre Arbeit in der Vergangenheit größtenteils über Spenden.

Mögliche Lösungen 

Die Landräte von St. Wendel, Homburg und Neunkirchen haben sich der Problematik angenommen – auch wenn die Kreise eigentlich nicht zuständig sind und die Arbeit der Tierfreunde lediglich mit einem freiwilligen Zuschuss unterstützen. Auf SZ-Anfrage sagt Neunkirchens Landrat Sören Meng: „Die Tierheime in St. Wendel und Homburg sind an die Landkreise herangetreten, um sie um finanzielle Unterstützung zu bitten.“

Die Kreise Neunkirchen, St. Wendel und der Saarpfalz suchten daraufhin das Gespräch mit ihren Städten und Gemeinden (immerhin 22), berichtet der Landrat weiter, wobei sie sich über einen finanziellen Beitrag einigten. Meng: „Der Landkreis Neunkirchen hatte bei diesen Verhandlungen die Federführung für einen möglichen Konsortialvertrag übernommen.

Die mögliche Förderung, die bereits in einigen Kommunen durch die Räte beschlossen wurde, sieht eine Defizitfinanzierung/-abdeckung vor.“ Konsortialvertrag, diese Lösung geht auf den Landestierschutzbeauftragten Dr. Hans-Friedrich Willimzik zurück. Für das Tierheim Dillingen gibt es ein solches Konstrukt schon: Der finanzielle Jahresbedarf wird auf die Personenzahl in den beteiligten Kommunen umgerechnet.

Für kleine Kommunen wie Merchweiler oder Namborn hat der Vorsitzende des Neunkircher Tierschutzvereins, Dirk Walter, berechnet, bedeute dies Kosten von einigen Tausend Euro. Wie viel Cent pro Einwohner gezahlt werden, da sind sich beide Seiten in der aktuellen Diskussion aber noch uneins.

Landrat Meng drückt sich diplomatisch aus: „Ob es zum Abschluss einer Vereinbarung mit den betroffenen Tierheimen kommt, ist derzeit noch offen, da die Vorstellungen der Tierheime von dem Angebot der Kommunen und Kreise differieren.“ Er betont, auch wenn die Kommunen für die Unterbringung der Fundtiere verantwortlich seien, hätten sich die drei Landkreise bereit erklärt, selbst je 10.000 Euro zur Unterstützung des Tierschutzes zu leisten: „Dieser Zuschuss wurde bereits durch die jeweiligen Kreistage beschlossen.“

Weniger diplomatisch hat sich Saarpfalz-Landrat Theophil Gallo gegenüber der Zeitung „Die Rheinpfalz“ ausgedrückt. Dort heißt es, Gallo sei frustriert, weil die Tierschutzvereine ein Gespräch über den Vertragsentwurf platzen ließen. Demnach bietet die kommunale Seite 30 Cent pro Einwohner und Jahr, die Trägervereine wollten aber 90 Cent.

Probleme mit dem Vertragsentwurf

Vereinschef Walter erläutert, der Vertragsentwurf habe verschiedene Tücken. Er sei ohne Zutun der Tierheime entstanden und könne in der aktuellen Form nicht angenommen werden. Unter anderem solle das Defizit erst im Folgejahr ausgeglichen werden.

„Was hilft es einem Verdurstenden, wenn er eine Gießkanne Wasser für einige Tage später versprochen bekommt“, fragt Walter. Kommende Woche soll es einen weiteren Gesprächstermin geben. Wenn der Vertrag scheitert, so Walter, werde der Verein wohl keine Fundtiere mehr annehmen können.

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red

Tipps zum unbeschwerten Feiern an Fastnacht

Toll maskiert am Steuer
Ein richtiger Karnevals-Fan begibt sich natürlich nur kostümiert ins bunte Treiben. Zudem darf auch das richtige Getränk nicht fehlen – Punsch, Bowle oder Bier feiern meistens mit. Daher raten ARAG-Experten: Hände weg vom Steuer.

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Ein Kostüm, das das Sehen so sehr beeinträchtigt, sollte man beim Autofahren lieber ausziehen. Foto: TÜV Rheinland

Aber nicht nur das alkoholisierte Fahren kann den Versicherungsschutz kosten und Punkte in Flensburg einbringen – auch das Tragen von Gesichtsmasken kann den Unmut der Ordnungshüter erregen. Denn was auf der Karnevalsfete eben noch ein prämiertes Kostüm war, kann im Straßenverkehr eine Sicht- oder Hörbehinderung sein. Der Preis dafür lautet: Ein Zehn-Euro-Knöllchen. Führt die Maskierung gar zu einem Unfall, droht wegen grober Fahrlässigkeit möglicherweise sogar der Verlust des Kaskoschutzes.

Sexy Kostüme und was das deutsche Strafrecht dazu sagt
Ohne Kostüme kein Karneval – und je kreativer das Outfit, desto besser. Fast alles ist erlaubt. Ein paar Grenzen sind den Narren bei der Kostümwahl aber dennoch gesetzt: Die Verkleidung darf kein öffentliches Ärgernis erregen, so die ARAG-Experten. Nimmt das Kostüm exhibitionistische Züge an oder provoziert zu stark, drohen rechtliche Konsequenzen – wie ein Bußgeld oder eine Anzeige. Aber nicht nur Busen-Blitzer können so eine Ordnungswidrigkeit darstellen.

Auch das Tragen von Nazi-Emblemen auf Uniformen oder ähnlichem ist zu Karneval strafbar. Die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ist nach dem deutschen Strafrecht ein Vergehen gegen § 86a StGB und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft werden.

Wild pinkeln bleibt verboten
Zu Karneval fließen die Getränke meist in Strömen. Der reichliche Genuss führt dazu, dass sich so mancher Jeck öfter erleichtern muss, als ihm lieb ist. Doch bitte nicht immer direkt an Ort und Stelle! Laut Gesetz stellt das „Urinieren in der Öffentlichkeit“ eine Erregung des öffentlichen Ärgernisses dar. Dafür kann laut den Experten von ARAG ein Ordnungsgeld von bis zu 100 Euro fällig werden.

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Wildpinkeln sollte man (nicht nur) an Fasching unterlassen. Foto: Felix Kästle/dpa

Rutschgefahr in Karnevalshochburgen
Geselligkeit fordert häufig auch ihren Tribut, zum Beispiel in Form von kleinen Rempeleien in einer großen Menschenmenge. Dass dabei schon mal ein Getränk verschüttet werden kann, erklärt sich nahezu von selbst.
Schade nur, wenn jemand bei einer Veranstaltung auf einer Bierlache ausrutscht und sich dabei verletzt.

Bei Großveranstaltungen, gerade im Karneval, lohnt es sich allerdings aufgrund dessen nicht, den Veranstalter auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld zu verklagen, wissen Experten von ARAG. Das Vorhandensein von Flüssigkeiten auf dem Fußboden und die damit einhergehende Rutschgefahr kann nicht komplett vermieden werden (OLG Köln, Az.: 19 U 7/02).

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DLR

Forscher finden sechs neue Planeten

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Symbolfoto. Bild: Pexels (CC0 License).

Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben nun gemeinsam mit Kollegen anderer Einrichtungen sechs neue Planeten an anderen Sternen entdeckt -  darunter zwei außergewöhnliche Begleiter an einem Stern mit der anderthalbfachen Masse der Sonne.

Obwohl seit 1996 insgesamt mehr als 3000 Planeten entdeckt worden sind, gleicht keiner dieser Planeten dem anderen. Jede Neuentdeckung zeigt die Vielfalt und die Variationen bei der Entstehung und Entwicklung von Planetensystemen.

Die im letzten Halbjahr bestätigten und in Publikationen veröffentlichten Planeten haben alle ihre Besonderheiten - sei es, dass der Stern ein seltener Typus ist, zu dem nur sehr wenige Planetensysteme bekannt sind.

Eine Grafik ist hier zu sehen. 

 

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SOL.DE-Spezial

5 Dinge, die alleine mehr Spaß machen als zu zweit

1. Filme und Serien gucken
Man kann sich komplett auf der Couch ausbreiten und hat alle Snacks für sich: So sieht der optimale Fernsehabend aus. Außerdem hat der geneigte Single nicht die Belastung, mögliche Fragen des Anderen zur Handlung erklären zu müssen. Weiterer Vorteil: Bei Serien gespoilert zu werden, ist unmöglich.

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2. Shoppen gehen
Shopping ist für die einen eine tolle Freizeitbeschäftigung, für die anderen purer Stress. Für die zweite Gruppe verdoppelt sich der Stressfaktor noch zusätzlich, wenn jemand anderes dabei ist. Man muss der Freundin nicht zugucken, wie sie zum fünften Mal das gleiche Kleid anprobiert (in fünf unterschiedlichen Blautönen) und kann selbst entscheiden, welchen Laden man als nächstes ansteuert - alles Vorteile beim Alleine-Shoppen.

3. Sport machen
Gerade Sport lebt davon, ihn alleine zu betreiben. Beispiel: joggen. Alleine ist man freier, kann sein eigenes Tempo laufen. Außerdem quatscht man zu zweit eher, als sich auf das Laufen konzentrieren.

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4. Reisen
Sich selbst finden, Orte erkunden, Leute kennenlernen: All das fällt leichter, wenn man alleine unterwegs ist. Sicher, das kostet Überwindung. Aber die Belohnung danach ist umso größer.

5. Kochen
Endlich kann man neue Dinge ausprobieren, unbekannte Zutaten benutzen. Außerdem ist das Risiko nicht so hoch, wenn man mal etwas verhunzt - schließlich muss man selbst ja nur davon essen. Und beim nächsten Mal kannst du dann dein tolles neues Gericht deiner Familie oder deinen Freunden kochen.

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Matthias Zimmermann (SZ)

Polizei jagt Drogenkurier über Saar-Autobahnen

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Symbolfoto: Rene Ruprecht (dpa)

Nach Informationen der Saarbrücker Zeitung war der Mann gegen 21.30 Uhr auf der A 8 gestartet und hatte eine Zollkontrolle ignoriert. Am Saarbrücker Kreuz wechselte er die Autobahn und fuhr über die A 1 halsbrecherisch weiter. Mit 160 Sachen schoss er mit seinem Wagen in Richtung Trier.

Dort soll er zuerst über den Seitenstreifen gebrettert sein und eine Funkstreife abgedrängt haben. Dann ging's weiter Richtung Norden zur Landesgrenze. Dort gab er richtig Gas, beschleunigte auf 190 Kilometer pro Stunde. In der Baustelle bei Hermeskeil bezwang der Flüchtende erneut einen Streifenwagen. Dann aber rammte er Warnbaken.

Kurz vor der Raststätte Hochwald war die Verfolgungsjagd gegen 23 Uhr zu Ende. Ermittler griffen zu und entdeckten im Fahrzeug erhebliche Mengen Drogen. Es soll sich um Cannabis gehandelt haben.

Zur Identität des Festgenommenen machte die federführende Staatsanwaltschaft in Trier keine Angaben. Grund seien ermittlungstaktische Erwägungen, wie der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen auf Nachfrage sagte.

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Karte

Blitzer, Staus, Unfälle: Das ist los auf unseren Straßen

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Wer nicht in die Radarfalle geraten will, findet auf unserer Karte stationäre, angekündigte und brandaktuelle Blitzer. Symbolfoto: Alexander Körner (dpa).

blau: stationäre Blitzer; Dauerbaustellen
gelb: die Polizei hat für heute hier Kontrollen angekündigt
rot: aktuelle Kontrollen, Sperren, Staus

Ihr habt einen Stau oder Blitzer entdeckt? Schreibt uns bei Facebook oder an redaktion@sol.de!

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Barbara Scherer (SZ)

Fastnacht: Polizei verstärkt Sicherheitsvorkehrungen

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Die Vorbereitungen für die Fastnachtsumzüge laufen – auch hinsichtlich der Sicherheit bei den Veranstaltungen. Wie die Polizei mitteilte, liegen derzeit keine Erkenntnisse auf eine konkrete Gefährdung vor. Dennoch seien nach den Anschlägen von Nizza und Berlin sowie der Silvesternacht 2015 in Köln die bestehenden Sicherheitskonzepte überprüft und erweitert worden.

Durch die Zusammenarbeit von Polizei und Veranstalter sowie die Mithilfe der Narren soll ein unbeschwerter Besuch von Umzügen, beispielsweise der großen Rosenmontagsumzüge in Neunkirchen und Burbach, ermöglicht werden.

Ein Fahrverbot für Lkw wie beispielsweise in Köln und Koblenz werde es in Neunkirchen aber nicht geben, teilte Polizeisprecher Stephan Laßotta gestern mit.

Für den Umzug in Burbach sei diesbezüglich noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Ein Lkw-Fahrverbot sei insofern problematisch, als dass es im Bereich der Umzüge eine sehr große Notwendigkeit für Anlieferungen gebe.

Um unkontrolliertes Zufahren zu den Veranstaltungsbereichen zu verhindern, werde vielmehr auf Sperrkonzepte gesetzt. Die Zufahrten werden mit sogenannten Beton-Gleitblöcken oder einfach mit quer gestellten LKW versperrt.

Die Sperren mit Fahrzeugen hätten den Vorteil, dass man sie unproblematisch zur Seite fahren könne, wenn beispielsweise der Einsatz eines Rettungswagens notwendig sei, erklärte Laßotta.

Polizei auch in zivil unterwegs
Der Einsatz der Polizei gestalte sich anders als in der Vergangenheit, erklärte er weiter. Sache des Veranstalters sei es beispielsweise mittlerweile, zu verhindern, dass Menschen unter die Wagen laufen. „Wir sind mit uniformierten und zivilen Beamten in der Menschenmenge unterwegs“, erklärte Laßotta. Somit sei eine Reaktion auf unterschiedliche Geschehnisse möglich.

Schließlich gebe es nicht nur das Szenario eines einfahrenden Lkw, sondern beispielsweise auch von abgestellten Taschen. Ebenfalls habe die Polizei ein besonderes Auge auf mutmaßliche sexuelle Übergriffe.

Die Aufmerksamkeit gilt demnach nicht nur den großen Umzügen in Neunkirchen und Burbach. Die Polizei halte ergänzende Kräfte bereit, die kurzfristig landesweit eingesetzt werden könnten. Ebenfalls möglich sei der Einsatz von Videotechnik sowie Bodycams.

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Blaulicht: Aktuelle Polizeimeldungen aus dem Saarland

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Symbolfoto: Federico Gambarini (dpa)

Einbrecher erwischt - Bekannt auch durch andere Straftaten
Saarlouis. Die Polizei hat am Montag zwei Einbrecher auf frischer Tat erwischt. In den frühen Morgenstunden war laut den Beamten ein Anwohner der Hülzweiler Straße in Saarlouis verunsichert: Über Notruf teilte er der Polizei mit, dass er aus einer Gaststätte verdächtige Geräusche vernommen habe. Da die Gaststätte zu diesem Zeitpunkt geschlossen war, konnte das ein Anzeichen eines Einbruchs sein.

Die Polizeikräfte der PI Saarlouis konnten wenige Minuten später zwei Täter beim Verlassen der Gaststätte feststellen und nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß auf frischer Tat festnehmen. Diebesgut und Einbruchswerkzeug wurden bei den Tätern sichergestellt. Einer der Täter stürzte auf der Flucht und verletzte sich leicht.

Durch die Festnahme der beiden Täter konnten weitere Straftaten aufgeklärt werden, unter anderem wird ihnen ein Einbruch in das Vereinsheim des Angelsportvereins Rehlingen zur Last gelegt. Beide Täter sind laut Polizeibericht mehrfach wegen Delikten im Bereich der Rauschgiftkriminalität in Erscheinung getreten.

Einer der Täter sei schon mehrfach wegen Einbrüchen auffällig geworden. Er wurde zur Untersuchungshaft in der JVA Saarbrücken inhaftiert.

Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall
Illingen. Ein Verkehrsunfall hat sich gestern, gegen 11.15 Uhr, in der Gennweilerstraße in Illingen ereignet. Laut Polizei fuhr ein Auto auf der Gennweilerstraße aus Richtung Merchweiler kommend in Richtung Illingen. Aus bislang unbekannter Ursache kam der Pkw nach einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Pkw. Im Anschluss rollte der unfallverursachende Pkw rückwärts auf zwei nachfolgende Wagen auf.

An allen vier Autos entstand Sachschaden, teils Totalschaden. Die Fahrer der frontal zusammengestoßenen Pkw wurden verletzt und in umliegende Krankenhäuser verbracht.  

Aufgrund der Rettungsmaßnahmen (drei Rettungswagen, ein Notarztwagen und der Helikopter Christoph 16 vor Ort) und der Unfallaufnahme durch mehrere Polizeibeamte musste die Gennweilerstraße für eine Stunde voll gesperrt werden.

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