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SZ (Nora Ernst)

Die Saar-Polizei hat künftig eine teilweise schwer bewaffnete Sondereinheit

 

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Einige der Einheiten werden auch mit Maschinenpistolen ausgestattet. Foto: dpa

Mit der neuen Spezialeinheit trage man dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen Rechnung, sagte Innenminister Klaus Bouillon (CDU). Sie soll bei Großereignissen, etwa Demonstrationen oder Fußballspielen, aber auch in lebensbedrohlichen Situationen wie Amokläufen oder Terroranschlägen zum Einsatz kommen.

„Die Beamten haben eine intensive Ausbildung genossen“, sagt Landespolizeipräsident Norbert Rupp. Sie wurden mit einer speziellen Ausrüstung ausgestattet: unter anderem Maschinenpistolen und kugelsichere Schutzschilde sowie Helme.

Die 108 Polizisten, die intern rekrutiert wurden, sind auf sechs Inspektionen verteilt: St. Johann (Saar 1), Burbach (Saar 2), Saarlouis (Saar 3), St. Wendel (Blies 1), Neunkirchen (Blies 2) und Homburg (Blies 3). 

Die neue Einheit löst die Sondereinsatzeinheit (SEE) ab, die vor allem einen Haken hatte: Die Polizisten wurden bei Einsätzen unmittelbar aus den Wachdiensten abkommandiert - und fehlten so im Alltagsde

Das ist nun anders: Die OpE-Kräfte unterstützen in 70 Prozent ihrer Arbeitszeit die Inspektionen bei Wach- und Streifendiensten. Den Rest der Zeit sind sie im Einsatz oder Training.

Weitere Hintergründe 

Innenminister Bouillon hat in den vergangenen zwei Jahren bei der Polizei einiges umgekrempelt: Fünf Sicherheitspakete hat er auf den Weg gebracht. 15,5 Millionen Euro flossen ihm zufolge in zusätzliches Personal, so dass heute 283 Köpfe mehr bei der Polizei arbeiten. Zwei Millionen gab er für Ausrüstung aus und 6 Millionen für ein neues Einsatz- und Trainingszentrum.

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