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So schützt ihr euch beim Online-Kauf vor Betrügern

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Auch beim Shoppen mit dem Smartphone sollten Nutzer vorsichtig sein. Foto: Sebastian Gollnow/dpa.

Die Deutschen kaufen gern im Internet. Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamts haben 2016 ungefähr 82 Prozent der Bundesbürger mindestens einmal online eingekauft, bei den 25- bis 44-Jährigen waren es sogar 93 Prozent. Allerdings gaben auch 14 Prozent der Befragten an, beim Online-Kauf schon einmal Opfer von Betrügereien geworden zu sein.

Onlinerland Saar klärt Sicherheitsfragen
Wie kann man sich effektiv gegen mögliche Betrugsversuche zur Wehr setzen? Wie erkennt man schon im Vorfeld betrügerische oder unsichere Online-Shops? Welche Bezahlmethode ist am sichersten und worauf gilt es bei einer Bestellung per Smartphone-App zu achten?

Solchen Fragen widmet sich Maria Best, Sicherheitsexpertin beim Onlinerland Saar, einer gemeinsamen Aktion des Mediennetzwerks SaarLorLux und der Landesmedienanstalt Saarland.

„Sicherheit hat bei Interneteinkäufen immer die oberste Priorität“, sagt Maria Best. Auf dem Gerät, mit dem bestellt wird, müssten Nutzer in jedem Fall ein Antivirenprogramm installieren. Aber selbst dann gelte es, „beim Online-Shopping Vorsicht walten zu lassen“, so die Kulturwissenschaftlerin.

Impressum gibt Hinweise zum sicheren Einkaufen
Im ersten Schritt empfiehlt Maria Best, das Impressum der Webseite des Online-Shops genau unter die Lupe zu nehmen. Hier sollte immer die vollständige Firmenadresse nebst Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer eines Ansprechpartners vermerkt sein.

Auch ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbestimmungen (AGB) sei empfehlenswert. Dort sollten Hinweise zum sicheren Einkaufen, sowie Informationen für etwaige Warenrücksendungen zu finden sein. Des Weiteren seien Gütesiegel, wie beispielsweise „TÜV Safer Shopping“, wichtige Erkennungsmerkmale sicherer Online-Shops.

Sichere Passwörter verwenden
Da sich aber alle diese Angaben im Zweifelsfall fälschen ließen, sei es ebenso wichtig, sichere Passwörter zu verwenden. Laut Maria Best müssen diese aus mindestens acht Zeichen bestehen und eine Kombination aus Buchstaben, Sonderzeichen und Ziffern enthalten.

Wer die Sicherheit seines Passworts überprüfen wolle, könnte dies auf speziellen Webseiten wie wiesicheristmeinpasswort.de tun. Eine Alternative, die dazu noch weitere Angaben zur Qualität des Passworts macht, stellt die Seite checkdeinpasswort.de dar.

URL verrät Verschlüsselung von Webseiten
Besonders wichtig ist laut der Expertin die Verschlüsselung von Webseiten, wenn persönliche Informationen wie beispielsweise Kontodaten eingegeben werden. Das könne der Besucher daran erkennen, dass die Internetadresse mit dem Kürzel https statt nur mit http beginnt. Bei den gängigen Browsern wird zusätzlich ein kleines Schloss neben der Adresszeile angezeigt, um verschlüsselte Seiten kenntlich zu machen.

Der Einkauf mit Smartphone-Apps funktioniert laut Best ähnlich wie am Computer. Die jeweilige App sollten Nutzer aber in jedem Fall direkt aus dem Google Play- beziehungsweise Apple-Store beziehen und genau prüfen, ob es sich tatsächlich um das Originalprogramm handelt und welche Berechtigungen die App einfordert.

Lieber nicht per Vorkasse zahlen
Die Sicherheitsexpertin rät außerdem grundsätzlich davon ab, bei Internet-Einkäufen per Vorkasse zu bezahlen. Besser sei es zum Beispiel, über den Internetdienst Paypal zu zahlen, da Käufer hier in vielen Betrugsfällen versichert seien.

Außerdem hätten Kunden bei Online-Einkäufen auch ohne Angabe von Gründen ein 14-tägiges Rückgaberecht. Eine Ausnahme seien lediglich Privatverkäufe. Rücksendungen sollten trotz des höheren Preises stets als Paket verschickt werden, weil der Absender dann immer einen Beleg erhalte.

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