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Altes Wasser wegkippen oder nochmal kochen? Institut klärt die ewige Frage

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Die Deutschen sind sich uneinig, wie sie mit abgestandenem Wasser im Kocher umgehen sollen. Foto: Martin Gerten/dpa.

Weg damit oder nochmal erhitzen? Der Umgang mit Restwasser im Wasserkocher spaltet laut einer Umfrage die Deutschen in zwei Lager: 53 Prozent der Befragten kippen das Wasser vom Vortag weg, 47 Prozent nutzen es weiter, geht aus der Umfrage des des SGS Instituts Fresenius hervor. 

Die Wegkipper finden demnach vor allem Kalkablagerungen unappetitlich. Sie fürchten auch, dass sich im Wasser schädliche Bakterien gebildet haben.

Außerdem haben viele Angst, dass Schadstoffe aus dem Gerät ins Wasser übergegangen sein könnten. Manche sagten, sie würden den Geschmack des alten Wassers nicht mögen.

In der Umfrage gaben eher Frauen und jüngere Menschen an, das Wasser weiter zu nutzen. Männer und Menschen über 55 zählten häufiger zu den Verfechtern von frischem Wasser.

Fresenius klärt die Frage
Aus Sicht des Fresenius-Instituts ist das erneute Aufkochen kein Problem. Die Sorge vor Nickel und Bisphenol A aus dem Gerät sei unbegründet, teilte das Institut mit.

Wichtig sei aber, dass Geräte das GS-Siegel trügen. Haushaltsgeräte, die am Institut für dieses Siegel getestet werden, wiesen „nur selten" problematische Belastungen auf, hieß es. Neben der Elektronik werde bei vielen Küchengeräten zusätzlich kontrolliert, ob die Materialien unbedenklich sind.

Auch bei der Angst vor Bakterien gibt das Institut Entwarnung: Zwar gebe es Keime aus der Umwelt, die sich über längere Zeiträume hinweg in Wasserkochern vermehren könnten. Durch erneutes Aufkochen würden diese in der Regel aber abgetötet, hieß es.

Zu geschmacklicher Beeinträchtigung gebe es keine wissenschaftlichen Belege. Die Bilanz für das Institut: „Die Angst vor abgestandenem Kochwasser ist ein Relikt aus der Zeit der Tauchsieder und Teekessel."

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