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China-Seuche: Kaum Fälle im Saarland

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Die sogenannte China-Seuche ist für Kaninchen im Saarland bisher recht glimpflich verlaufen. Nach Angaben des Landesverbandes der Rassekaninchenzüchter gibt es bisher drei bestätigte Fälle, in denen Kaninchen an dem Virus gestorben sind – zwei Fälle bei Züchtern und einen bei einem Tierhalter.

„Wir sind wenig betroffen“, sagt der Vorsitzende des Landesverbandes, Kunibert Horras, deutlich weniger als andere Bundesländer. Das hänge damit zusammen, dass im vergangenen Jahr rund 90 Prozent der Tiere der Züchter geimpft worden seien.

Bundesweit ist die Situation anders: „Ein Abflauen der Fallzahlen ist nach unseren Informationen bisher nicht zu beobachten, könnte aber bei zunehmendem Einsatz des mittlerweile verfügbaren Impfstoffes einsetzen“, teilt eine Sprecherin des bundeseigenen Friedrich-Loeffler-Instituts zur Erforschung der Tiergesundheit mit.

Bei dem Virus, das offiziell mit RHD abgekürzt wird („Rabbit Hemorrhagic Disease“), zeigen Kaninchen entweder keine Symptome und liegen tot in den Ställen oder sie bluten kurz vor dem Exodus aus Nase, Maul und Augen.

Die neue Variante des Virus, RHD-2, ist noch aggressiver. Nach Angaben der Züchter aus dem vergangenen Jahr sterben 90 Prozent der mit RHD-2 infizierten Tiere. Übertragen wird das Virus durch den direkten Kontakt mit kranken Kaninchen, aber auch über Futter, Kleidung oder Stechmücken.

Das Friedrich-Loeffler-Institut empfiehlt Züchtern und Haltern, die Tiere impfen zu lassen, was bisher allerdings nicht so einfach war. Um Impfstoffe gegen die aggressive Variante RHD-2 einzusetzen, brauchten Tierärzte eine behördliche Ausnahmegenehmigung – im Saarland verfügten 2016 vier Tierärzte über eine solche Genehmigung.

Seit wenigen Tagen ist dies anders: Ein Impfstoff aus Frankreich gegen RHD in den Varianten 1 und 2 hat die vollständige Marktzulassung erhalten. Er kann ohne Ausnahmegenehmigung eingesetzt werden, wie der Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter mitteilt.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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