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A8 Neunkirchen Richtung Saarlouis Zwischen AS Schwalbach/Schwarzenholz und AS Schwalbach Dauerbaustelle, Arbeiten am Mittelstreifen, linker Fahrstreifen gesperrt bis 28.10.2017 16:00 Uhr Zweiter Fahrstreifen auf Standspur eingerichtet. (26.05.2017, 13:53)

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Keine EM in Kaiserslautern: Stadt macht Rückzieher

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Im Fritz-Walter-Stadion wird es 2024 keine EM-Spiele geben. Foto: Ronald Wittek dpa/lrs.

Die Stadt Kaiserslautern hat ihre Bewerbung als Spielort bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 im Fritz-Walter-Stadion zurückgezogen. Die Stadträte stimmten am Montag dafür, die Bewerbung beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) wieder zurückzunehmen.

Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) sprach von einem „unverantwortlichen finanziellen Risiko", viele Kosten seien noch nicht abzusehen. Nach Karlsruhe und Freiburg macht somit die dritte Stadt einen Rückzieher. Kaiserslautern war bereits Spielort bei der Weltmeisterschaft 2006.

Die Gründe
Kaiserslautern bräuchte wegen der hohen Auflagen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) (Gewährleistung der Sicherheit, externe Personalkosten und Public Viewing) Zuschüsse von sechs bis acht Millionen Euro.

Außerdem ist die sportliche Zukunft des 1. FC Kaiserslautern unsicher: Dieser ist zur Zeit abstiegsbedroht, die Zahlungen der Pacht für das städtische Stadion sind also nicht gesichert. 

So geht es jetzt weiter
Um die zehn zu vergebenen Standorte bewerben sich nun noch 14 Städte: Berlin, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mönchengladbach, München, Nürnberg und Stuttgart.

Am 15. September wird das DFB-Präsidium die Spielorte bestimmen. Der EM-Ausrichter wird im September 2018 durch die UEFA bekannt gegeben. Neben Deutschland hat bisher auch die Türkei ihre Kandidatur angekündigt.


Mit Verwendung von dpa.

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