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Müde Menschen sind unbeliebter

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Müde Menschen sind unbeliebter. Sagt zumindest eine Studie. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa.

Wer wenig schläft, sieht nicht gut aus. Das kennen die meisten aus eigener Erfahrung. Mangelnder Schlaf hat aber noch andere „Nebenwirkungen“: Andere Menschen wollen mit Unausgeschlafenen lieber nichts zu tun haben – das zumindest ist das Ergebnis einer Studie.

Vermutlich meiden sie diese unbewusst, um sich selbst zu schützen - zum Beispiel vor ansteckenden Krankheiten.

Die Forscher hatten vor Jahren bereits gezeigt, dass Menschen nach einer kurzen Nacht und einer anschließenden sehr langen Wachphase als unattraktiv, ungesund und – wenig überraschend – müde wahrgenommen werden.

Unausgeschlafene Menschen sind unbeliebt
Nun wollten sie wissen, wie ein realistischer Schlafmangel die Außenwirkung beeinflusst. Ergebnis: Unausgeschlafene Menschen sind unbeliebt. Mit ihnen wollten die Studienteilnehmer deutlich weniger gern Zeit verbringen als mit den ausgeschlafenen Probanden.

Ob der Schlafmangel im Alltagsleben aber wirklich zur Ausgrenzung von müden Menschen führt, müsse noch untersucht werden. Möglicherweise legten die Müden auch von sich aus weniger Wert auf Gesellschaft, weil sie einfach nur schlafen und sich erholen wollten, schreiben die Forscher weiter.

80 Prozent der Deutschen haben Schlafprobleme
Wie verbreitet Schlafstörungen sind, hatte für Deutschland erst kürzlich eine Untersuchung der DAK-Gesundheit gezeigt. In einer Umfrage der Krankenkasse berichteten 80 Prozent der befragten Berufstätigen von Schlafproblemen.

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Die Schlafprobleme der Deutschen. Foto: DAK-Gesundheit.

Folgen seien Müdigkeit und Unkonzentriertheit bei der Arbeit sowie eine steigende Zahl von Fehltagen. Auch die Gefahr von Medikamentenmissbrauch nehme zu, hieß es im Report „Deutschland schläft schlecht - ein unterschätztes Problem".

Schlafmangel auf Dauer beeinträchtigt die Gesundheit: So haben Studien gezeigt, dass er das Risiko für Herzerkrankungen, Schlaganfall und für Diabetes erhöht.

Mit Verwendung von SZ-Material (Anja Gams/dpa).

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