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L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

L125

Priorität: Dringend

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Oku gibt es jetzt auch als OQ - und er hat einen neuen Sound am Start

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Oku, hier mit den Reggaerockers beim Rock gegen Rechts 2016 auf der Bühne. Foto: Chris Schäfer

Seit wann schreiben Sie sich OQ statt Oku?

Markus Okuesa: Es gibt beide Schreibweisen. Das ist taktisch unklug, aber dennoch sinnvoll. OQ gefällt mir schon lange als Abkürzung. Zudem dient es einer besseren Unterscheidung zu meinem anderen Projekt Oku & The Reggaerockers.

Was hat es mit der OQmanSoloShow auf sich? Inwiefern unterscheidet sich diese von den Oku & The Reggaerockers-Shows?

Markus Okuesa: Da gibt es riesige Unterschiede. Zunächst aber mal die Gemeinsamkeiten: Ich singe, ich texte, ich komponiere und es geht um Emotionen. Die Reggaerockers sind eine Riesentruppe, machen Krawall und stehen für die große Bühnenshow, für Schweiß und fürs Durchdrehen.

OQmanSolo unterscheidet sich schon in der Besetzung – mit Bass, Geige, Klavier und Cajon ist der Grundton viel sanfter. Bewusst wird auch noch nicht die große Bühne gesucht, sondern die Nähe zum Publikum, das den viel nachdenklicheren Texten folgen darf. Die Musik ist nicht minder intensiv, aber reifer und sensibler.

Wie kam es, dass Sie jetzt Ihre sanfte, leisere Seite zeigen?

Markus Okuesa: Diese Seite gibt es seit eh und je, nur fehlte dafür die geeignete Plattform. Die Songs passten nicht zu den Reggaerockers oder den anderen Formationen, die ich hatte. Da ich songschreib-verrückt bin, häufte ich zig Lieder an und hatte so viel Material in der Schublade, dass diese zu platzen drohte.

Wenn man Songs hat, die man nicht präsentieren kann, fühlt sich das fast so an wie in Gefangenschaft zu leben. Es war irgendwann an der Zeit, einige meiner Raupen zu Schmetterlingen werden zu lassen und sie in die freie Natur auszusetzen. Ich muss zugeben, dass dies eine meiner besten Entscheidungen war, da ich so nochmal richtig aufblühen kann.

Oku & The Reggaerockers auf dem Rock gegen Rechts 2016. Fotos: Chris Schäfer

Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich in diesen Songs?

Markus Okuesa: Ich mache mir selten konkrete Gedanken zu Songinhalten. Ich lasse mich von einer Stimmung, einem Gefühl leiten. Aber im Rückblick kreisen die Songs dann doch um bestimmte Themen: persönliche Krisen, Liebesleben, Freude und Perspektiven. Aktuell schreibe ich vermehrt über Politisches.

Sie sind hauptberuflich Lehrer. Sind Ihre Schüler Fans Ihrer Musik? Wissen sie überhaupt von Ihrer musikalischen Berufung?

Markus Okuesa: Die beiden Berufe lassen sich bestens miteinander vereinen. Ich trenne meine Persönlichkeit nicht nach Situation, sondern bin immer Oku, OQ oder Herr Okuesa. Klar wissen die Schüler von meiner Musik. Sie ist tagtäglich Thema, und Unterschriften unter Klassenarbeiten driften dann schon mal zu einer Autogrammstunde ab.

Ich führe außerdem viele musikalische Projekte mit den Schülern durch: von Gesang und Rap über Schulband bis hin zu Trommeln und Tanz. Ich muss aber gestehen, dass OQmanSolo bei den Schülern noch nicht so angesagt ist wie Oku & The Reggaerockers. Jugendliche stehen halt auf Krawall - aber auch sie werden mal erwachsen. (lacht)

Das Gespräch führte Kai Florian Becker (SZ).

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