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Saarland: B 51 - Zwischen Abfahrt Rennbahn und Einfahrt Neubühler Weg Unfall mit mehreren Fahrzeugen. Fahrbahn derzeit komplett blockiert. (18:35)

B51

Priorität: Dringend

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So viele Saarländer im Profi-Fußball gab es noch nie

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Symbolfoto. Bild: Pixabay (CC0-Lizenz)

Die Laufbahnen ähneln sich: Am Anfang steht ein Amateurverein. Zwar gibt es Unentdeckte wie Hector oder Wollscheid, die volljährig waren, als sie ihr Umfeld verließen. Doch die Mehrzahl der Profis wechselte mit etwa 13 Jahren zu einem größeren Club. Und dann landeten sie schließlich im Nachwuchs-Leistungszentrum (NLZ) eines Erst- oder Zweitligisten. Die Zwischenstation war meist der 1. FC Saarbrücken.

Seit 2015 betreibt auch der SV Elversberg ein NLZ. In dieser Saison standen David Häbel und Tim Steinmetz im erweiterten Kader der deutschen U18, Maurice Baier und Jannis Gabler in einem DFB-Perspektivteam. Ein Vorteil: Wer ein Leistungszentrum hat, darf Jugendliche mit Förderverträgen an sich binden.

Andreas Fellhauer weiß, was für Talente zählt. Der Trainer des SC Friedrichsthal spielte selbst in der Bundesliga, förderte lange Junioren beim FCS. Er sagt: "Das A und O ist: Wo spielt die erste Mannschaft, wie ist die Durchlässigkeit?" Niemand träume davon, Regionalliga-Profi zu werden.

So verläuft in der Regel die Karriere

Die üblichen Karrierewege kreuzen sich in Duisburg. Dorthin fährt der Saarländische Fußball-Verband (SFV) mit dem Nachwuchs regelmäßig zu Sichtungsturnieren. SFV-Trainer Christian Oles spricht von einer "Transferbörse", auch Fellhauer von einem "Markt".

Alle Saar-Profis hatten eine Lehrzeit in der U23 eines großen Vereins. Manchen steht diese Bewährungsprobe bevor: Fellhauer Junior kommt in diesem Sommer zu den Herren, ebenso Sturmtalent Valdrin Mustafa vom FCK.

Was ist, wenn der große Durchbruch ausbleibt?

Eiden sagt: "Nicht jeder Spieler wird in der 1. Liga ankommen. Aber ist es so schlimm, sich das einzugestehen?" Tatsächlich hat sich der Fußball stark gewandelt, ab der Regionalliga stehen Profis auf dem Platz. Wenn ein Talent die 3. Liga erreicht, "dann hat der Junge doch viel richtig gemacht", findet Eiden. Nur: Ausgesorgt wird er am Karriere-Ende nicht haben.

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