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Ministerium sieht Pflicht bei Schulleitern - Linke wollen Hitzefrei zurück

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Hitzefrei gibt es im Saarland seit knapp zehn Jahren nicht mehr. Foto: Sebastian Kahnert/dpa.

Das saarländische Bildungsministerium hat auf die Kritik des Saarländischen Philologenverbands zum mangelnden Hitzeschutz an Schulen in der Region reagiert.

Das Bildungsministerium schrieb: „Grundsätzlich ist der Arbeitgeber, bei Schulen nimmt diese Aufgaben der Schulleiter wahr, dafür verantwortlich, dass die arbeitsschutzrechtlich festgelegten Pflichten erfüllt werden."

Lehrer und Schüler sind Beschäftigte im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes, das Ministerium sieht sich also auch selbst in der Verantwortung.

2016 habe es allerdings keinen Tag gegeben, an dem eine Schule während des Unterrichts von übergroßer Hitze betroffen war. Schüler und Lehrer könnten rausgehen, wenn es zu heiß zum Lernen ist, so Marija Herceg, Pressesprecherin des Ministeriums. Den geforderten runden Tisch gäbe es bereits, man bespreche sich regelmäßig im Arbeitsschutzausschuss.

Linke wollen Hitzefrei zurück
Die Linken im Landtag bringen eine Wiedereinführung von Hitzefrei ins Spiel und sehen auch die Möglichkeit, Schulstunden zu verkürzen. „Bei extremen Raumtemperaturen um 30 Grad Celsius ist Unterricht für Schüler und Lehrer bis in den Nachmittag hinein nicht zumutbar. Zumal auch zehn Jahre nach Abschaffung von Hitzefrei an den Schulen Sonnenschutz und Klimaanlagen fehlen. Das ist eine Folge der mangelhaften Investitionstätigkeit der CDU-geführten Landesregierungen der vergangenen Jahre", so die bildungspolitische Sprecherin Barbara Spaniol.

Die Hitzefrei-Regelung ist vor knapp zehn Jahren abgeschafft worden. Grund: Die Betreuung der Schüler soll gewährleistet bleiben und den Eltern soll Planungssicherheit geboten werden.

Mit Verwendung von SZ-Material (Dennis Langenstein).

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