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So erlebten Saarländer bei Rock am Ring die mutmaßliche Terror-Gefahr

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Fans trotzen der Terror-Gefahr. Foto: Thomas Frey/dpa

Eileen Werkle aus St. Wendel war noch am Ring, als sie der SZ ihre Erlebnisse schickte. "Wir waren an der Volcano-Stage bei den Broilers, als die Musik plötzlich stoppte und Marek Lieberberg die Bühne betrat." Er habe alle Besucher aufgefordert, "aufgrund einer terroristischen Gefahrenlage umgehend das Festivalgelände zu verlassen und auf die Campingplätze zurückzukehren". Gesagt getan.

Die 25-Jährige weiter: "Zehntausende Besucher strömten sofort ruhig und geordnet zu den Ausgängen und kehrten zu den Campingplätzen zurück. Panik ist keine ausgebrochen und Gott sei Dank auch nichts Schlimmeres passiert."

Das bestätigt auch Anna Schlich aus Bliesen. "Es ging sehr ruhig und geordnet zurück. Überall waren Ordner und Kommunikationsleute, die man um Rat fragen konnte." Hagen Fries aus Güdesweiler lobt ebenfalls den "friedlichen Rückzug".

Auf den Campingplätzen warteten die Fans dann auf weitere Informationen. Am Samstagmorgen erreichte sie die Nachricht, dass das Festival fortgesetzt wird. "Es war einerseits ein komisches Gefühl, aber auch ein Gefühl von Freude, dass es weitergeht", berichtet Schlich.

Die Nachricht von Festnahmen und die strengen Kontrollen haben ihr und ihren Freunden die Angst genommen. Auch Eileen Werkle ging "relativ entspannt" zum Festivalgelände zurück. "Hätte auch weiterhin die Gefahr eines Anschlags bestanden, wäre das Festival bestimmt nicht fortgesetzt worden", sagt sie. Und fügt hinzu: "Ich bin froh, dass so gehandelt und das Gelände sofort geräumt wurde, um kein größeres Risiko einzugehen."

"Wir sind alle entspannt und gut drauf", schrieb auch Hagen Fries am Samstag: "Wir feiern weiter, als wäre nichts gewesen, so wie die meisten hier."

Mit Verwendung von SZ-Material (Melanie Mai). 

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