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mit dpa

Nach tödlichem Unfall nahe Überherrn: Auftakt im Prozess gegen Raser

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Bei dem Unfall nahe Überherrn starb eine 14-Jährige. Foto: Becker & Bredel.

Nach einem mutmaßlich illegalen Autorennen mit tödlichem Ausgang muss sich ein 23-jähriger Fahrer wegen fahrlässiger Tötung heute (19. Juni 2017) vor dem Amtsgericht Saarlouis verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, im August 2016 mit seinem Wagen nahe Überherrn in eine Gruppe Jugendlicher gerast zu sein.

Dabei wurden eine 14-Jährige getötet und ein 16-Jähriger schwer verletzt. Laut Staatsanwaltschaft fuhr der Angeklagte die kurvenreiche Strecke „wie ein Rennfahrer". Der Mann hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Auch zwei andere getunte Wagen unterwegs
Zum Zeitpunkt des Unfalls waren zwei weitere getunte Autos in der Nähe unterwegs. Die Ermittlungen gegen deren Fahrer wurden jedoch eingestellt, da ihnen keine konkrete Verabredung zu einem verbotenen Rennen nachgewiesen werden konnte.

Erst am Wochenende war in Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen ein 38 Jahre alter Fußgänger bei einem illegalen Autorennen getötet worden.

Das war passiert
Laut Polizei war der mutmaßliche Täter in Berus auf der Lothringer Straße aus Richtung Überherrn kommend unterwegs. Er verlor auf einer Steigung vor einer Kurve wohl aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr geradeaus weiter auf den Bürgersteig.

Dort befand sich zu diesem Zeitpunkt eine Gruppe von drei jungen Leuten. Der heute 23-Jährige erfasste eine 14-Jährige direkt. Das Mädchen wurde tödlich verletzt.

Ein 16-Jähriger aus Wallerfangen wurde auf die Motorhaube und danach in ein Gebüsch geschleudert. Er musste schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein weiterer junger Mann konnte zur Seite springen. 
Der PKW-Fahrer und dessen Beifahrerin bleiben unverletzt.

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