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A8 Neunkirchen Richtung Saarlouis Zwischen AS Schwalbach/Schwarzenholz und AS Schwalbach Dauerbaustelle, Arbeiten am Mittelstreifen, linker Fahrstreifen gesperrt bis 28.10.2017 16:00 Uhr Zweiter Fahrstreifen auf Standspur eingerichtet. (26.05.2017, 13:53)

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Die Fahrschüler sind genervt: Im Saarland fehlt es an Prüfern

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Symbolfoto: Foto: Armin Weigel/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Bis zu vier Wochen Wartezeit müssen Fahrschüler laut dem Landesverband der Fahr­lehrer Saar derzeit für die Prüfung in Kauf nehmen. „Wir haben mit dem TÜV bereits über die Ursache Gespräche geführt, doch ist es nicht der Weisheit letzter Schluss“, sagt Detlef Eisink, ehemaliger Vorsitzender des Verbandes.

So kam es zur Wartezeit

Das Problem sei im Spätherbst entstanden: Prüfungstermine werden grundsätzlich zwei Wochen im Voraus beantragt. Diese 14 Tage fließen in die Wartezeit mit ein. Doch seien früher dann bis zu drei Termine möglich geworden, zurzeit seien es im Schnitt noch zwei.

Hinzu kämen die ehemaligen Schüler, die ihre Ausbildung mit Führerschein antreten wollten, die Motorradfahrer und die Neuankömmlinge, argumentiert Eisink und: „Die Schlange wird immer länger. Das Problem zieht sich durchs ganze Saarland.“

Liegt die Schuld beim TÜV?

Zumindest Detlef Eisink sieht die Ursache beim TÜV. Es gebe derzeit einfach nicht genug Prüfungspersonal. Sechs Prüfer seien in Frührente, zwei weitere fielen auf längere Zeit aus. Zwar seien bereits neue in der Ausbildung, doch mit ihnen könne man erst im März 2018 rechnen.

Berthold Wallrich, Geschäftsführer bei der TÜV Saarland Automobil GmbH, sagt hierzu: „Nach Abzug des 14-Tage-Standards sind wir aktuell eine Woche in Verzug.“ Dafür gäbe es ganz unterschiedliche Gründe.

Wallrich erklärt, dass Menschen, die bereits im Besitz eines ausländischen Führerscheins sind, in Deutschland laut Paragraf 31 der Fahrerlaubnisverordnung sich direkt zu Fahrprüfungen anmelden können. Das hat im Zug der Flüchtlingskrise zu einen deutlich gestiegenen Bedarf geführt.

Intern seien jedoch bereits beim TÜV Maßnahmen getroffen worden. So bestätigt Wallrich, dass neue Prüfer ihre zweijährige Ausbildung im kommenden März abschließen würden.

Mit Verwendung von SZ-Material (Dennis Langenstein).

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