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Selbstmord-Spiel auch an saarländischen Grundschulen?

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Symbolfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Schulen in Rheinland-Pfalz
Die Grundschule Breitwiesenschule in Zweibrücken hat mit einem Schreiben die Eltern ihrer Schüler vor einem WhatsApp-Spiel gewarnt, das sich „Blue Whale“ oder auf deutsch „Blauer Wal“ nennt.

Ob es ein solches Spiel, bei dem die Adressaten die Aufgaben von einem Chatpartner bekommen, jedoch tatsächlich gibt, bleibt fraglich. Die Schulleitung wollte gestern (29. Juni) dazu keine Stellung nehmen und verweist auf die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier.

Auch bei der Polizei in Zweibrücken ist eine solche Warnmeldung vor dem vermeintlichen Spiel bekannt. „Eine Mutter kam mit ihrer elfjährigen Tochter zu uns mit einer Whats-App-Nachricht, in der wohl ein junges Mädchen vor diesem Spiel warnt. Allerdings wurde kein Spiel gestartet“, sagt Matthias Mahl, Chef der Zweibrücker Polizei und: „Uns ist bisher kein Fall von einer Teilnahme an dem Spiel bekannt.“

Schulen im Saarland
Ähnlich die Reaktion der saarländischen Polizei. „Auch im Saarland ist bisher kein Fall bekannt geworden“, erklärt Pressesprecher Stephan Laßotta. Und auch er ist sich nicht sicher, ob das Spiel überhaupt existiert.

Meldungen über „Blue Whale“ ziehen sich bereits seit Monaten durch das Internet. Angeblich sei dieses über Russland bis nach Europa gelangt. Zuerst berichtete wohl die russische Zeitung „Novaya Gazeta“ im Mai 2016 darüber. Doch Medienexperten hegen Zweifel: Es handelt sich dabei um eine Falschmeldung zu einem vermeintlichen Social Media-Spiel, welches als Ziel haben soll, Jugendliche in den Selbstmord zu treiben.

Zweifel an der Existenz eines solch selbstmörderischen „Spiels“ hegt auch das saarländische Bildungsministerium. Pressesprecherin Marija Herceg sagt: „Ja, das Gerücht um das Spiel ist uns bekannt. Nach den uns vorliegenden Infos handelt es sich dabei um Fake-News, die man nicht weiter befeuern sollte.“

Mit Verwendung von SZ-Material (Dennis Langenstein).

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