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A623 Friedrichsthal Richtung Saarbrücken Zwischen AS Sulzbach-Altenwald und AS Sulzbach Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (Leitern) (10:23)

A623

Priorität: Sehr dringend

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Anwohner der Saarbrücker Sex-Meile haben die Schnauze voll

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Symbolfoto: Boris Roessler/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Im Saarbrücker Deutschmühlental liegen die Nerven blank. Grund: der Straßenstrich. Die Bewohner sagen, niemand tue etwas dagegen. Politiker hätten die Menschen vor vollendete Tatsachen gestellt, als es darum ging, die Sperrbezirksverordnung zu ändern - das sagt zumindest Klaus Ludwig, einer der Anwohner.

Seit Februar 2014 ist Straßenprostitiution nur noch an drei Stellen im Saarbrücker Stadtgebiet erlaubt. Und nur nachts. Eine dieser Stellen ist die Dr.-Vogeler-Straße.

Die Probleme
Reinigungsaktionen wie im März, als Prostituierte den Müll aus der vergangenen Nacht beseitigten, seien ein „peinlicher Witz“, sagt Ludwig. „Es wird hier alles zugemüllt, und wo man hinschaut, liegt Prostitutionsmüll wie Feuchttücher, Tempos, gebrauchte Kondome und deren Verpackung“ – auch im Wald.

Die Sperrbezirksverordnung ignorieren Prostituierte und Freier nach Ludwigs Ansicht „vollkommen“. Die Zufahrtstraßen seien häufig mit Autos der Freier zugestellt.

Darüber hinaus komme laut Ludwig der Lärm „durch Schreien, Hupen, quietschende Reifen“ auch noch dazu. Und wer behauptet, die Polizei habe schon alles im Griff, der „hat überhaupt keine Ahnung“. Er schreibt: „Die Polizei sieht man hier so gut wie nie“.

Ralf Gries, ein weiterer Kritiker, schreibt, dass Prostituierte im Deutschmühlental regelmäßig Spaziergänger, Radfahrer und Jogger anpöbelten. Saskia Karrenbauer stören die Überreste der Prostitution am Hauptfriedhof.

Das sagt die Stadt dazu
Die Klagen über den Müll nimmt die Stadt ernst, wie ihr Sprecher Thomas Blug sagt. Demnach reinigen Mitarbeiter des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebes (ZKE) bis zu sechsmal pro Woche die betroffenen Straßen und Plätze.

Auch Kritik wie von Saskia Karrenbauer über verräterischen Dreck vor dem Hauptfriedhof ist der Verwaltung bekannt. Die hatte schon im Frühjahr zugesagt, Mitarbeiter dorthin zu schicken und darüber zu beraten, wie sich die Reinigung noch verbessern lässt. Die Wegwerfer vom Straßenstrich sorgen schließlich ständig für neuen ekligen Müll. Nacht für Nacht.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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