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A8 Luxemburg Richtung Saarlouis AS Rehlingen Anschlussstelle gesperrt, Bauarbeiten, die Situation dauert voraussichtlich längere Zeit an (vorraussichtlich Mitte Oktober) (12.09.2017, 18:54)

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Neunkircher Busse jetzt mit Kameras ausgestattet

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Kameras wie diese hängen jetzt in den 56 Bussen der NVG. Foto: Uli Deck/dpa-Bildfunk.

Das Szenario ist nicht weit hergeholt: Der Bus hält, ein Fahrgast steigt hinzu, pöbelt andere Fahrgäste an, wird handgreiflich, schlägt in seiner Wut auf den Fahrer ein, der schlichten will, und verlässt Augenblicke später wieder den Bus. 

Um Täter abzuschrecken bzw. sie im Nachhinein zu ermitteln, sind ab heute in allen 56 Bussen der Neunkircher Verkehrsgesellschaft (NVG) Kameras zur Videoüberwachung in Betrieb. In den Solofahrzeugen zeichnen drei davon das Geschehen im Bus und beim Einsteigen auf, bei den Gelenkbussen sind es sechs.

Die Aufzeichnungen sollen nach 24 Stunden wieder gelöscht werden. Kommt es zum Übergriff, können Busfahrer einen Knopf drücken und das Geschehen für fünf Minuten vor dem Drücken des Knopfes bis 30 Minuten danach zu speichern. Das schreibt das Datenschutzgesetz vor.

Immer mehr Übergriffe in Bussen
NVG-Geschäftsführer Pascal Koch begründete die Videoüberwachung mit der Zunahme von Gewalt und Beleidigungen im Öffentlichen Personennahverkehr. 2014 gab es sechs Übergriffe auf Personal oder Fahrgäste der NVG, 2016 waren es 16. „Es ist teilweise eine erschreckende Härte zu verzeichnen. In einem Fall wurde ein Fahrer durch eine Scheibe getreten“, sagt Koch.

Die NVG hat 230.000 Euro in die Videoüberwachung investiert und hofft auch einen Rückgang der Vandalismusschäden. „Wenn ein neuer Bus im Wert von 250.000 Euro hier vom Hof fährt, kommt er drei Haltestellen weit, bis die gesamte Rückbank aufgeschlitzt ist“, so Koch.

Mit Verwendung von SZ-Material (Marc Prams).

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