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Wald an der Saar-Uni soll für Forscherzentrum abgeholzt werden

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Vom Satelliten aus betrachtet: Nahe der Saar-Unisoll das neue IT-Zentrum entstehen. Wo es allerdings genau hinkommt, das steht noch nicht fest. Foto: Google-Earth

Bis zu 800 Mitarbeiter sollen hier arbeiten. Silicon Valley mitten im Saarforst. Dort sollen Forscher unter anderem an der Abwehr von Cyber-Angriffen, an autonomen Systemen und verbessertem Datenschutz arbeiten.

„Das wird einer der größten Wirtschaftsmotoren sein, die wir im Saarland je hatten“, sagt Michael Backes, Leiter des Cispa, Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit Saarland. Daher möchte die SPD-Stadtratsfraktion die Entwicklung des IT-Zentrums möglichst schnell auf den Weg bringen.

Firmen und Dienstleister sollen sich im neuen IT-Park ansiedeln, für die jungen Wissenschaftler und IT-Elite müssen Wohnungen her, für ihre Kinder Kita-Plätze geschaffen werden, gern auch englischsprachig. Dafür müssen Stadt und Land aufrüsten. Und das möglichst schnell. Backes möchte bis Ende 2017 Planungssicherheit. Bis 2021 soll „das Ding stehen“. „Eine Verzögerung können wir uns nicht leisten“, sagt er.

Einzig mit den Ausmaßen des neuen IT-Parks hatte man in der Art nicht gerechnet. Der soll mindestens 15 Hektar umfassen. Schon im März dieses Jahres gab Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bekannt, dass ein Helmholtz-Zentrum für IT-Sicherheit bis Jahresende im Saarland entstehen solle. Zu der Zeit war von 500 Mitarbeitern und einem Jahresetat  von 50 Millionen Euro die Rede — doppelt so hoch wie das Budget der 6000 Studenten zählenden Hochschule für Technik und Wirtschaft.

Wo genau soll das Forschungszentrum hin?
Den Ausbau am Stuhlsatzenhausweg am Saarbrücker Campus der Saar-Universität sieht Backes problematisch. Zwar steht dort bereits das Cispa-Institut, das derzeitige Zentrum der Sicherheitsforscher, doch das Waldstück in Richtung Dudweiler sei nicht groß genug und treffe dort auf die Schnellstraße. In Richtung Scheidt soll ein Wasserschutzgebiet die Expansion verhindern. Bleibt noch das Waldstück hinter der Dudweilerstraße, und auch der Schwarzenberg wurde in der Diskussion genannt.

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