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„Die Unterstützung ist mega!“ - Stefan Schmidt ist auf dem Weg der Besserung

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Noch ist er im Krankenhaus: Stefan Schmidt, der durch Komplikationen nach einer Operation wegen eines Sportunfalls seinen rechten Unterschenkel verlor. Nun ist Schmidt aber auf dem Weg der Besserung. Foto: Matthias Zimmermann.

Am 24. Mai ereilt Stefan Schmidt einen Schicksalsschlag. Der Kicker des FC St. Arnual stößt während eines Spiels mit einem Torwart zusammen und bleibt mit gebrochenen Schien- und Wadenbein schwer verletzt am Boden liegen. Am 9. Juni, nach Komplikationen im Anschluss an eine der vielen Operationen, verliert er seinen rechten Unterschenkel. Ärzte konnten ihn nicht retten, er musste amputiert werden. 

Stars unterstützen Schmidt
Um darüber hinwegzukommen, dass er womöglich nie wieder wie früher Sport treiben kann, starteten Wegbegleiter die Aktion Angriff ins Leben. Und diese Initiative schafft es, die Menschen zu mobilisieren.

Einer der Organisatoren ist Frank Schiehl, der den Zuspruch kaum fassen kann. „Es läuft alles sehr gut“, berichtet er. Unternehmer, Privatpersonen, Vereine, Sportler: Viele werben mit ihrer Popularität für die Unterstützung des 23-Jährigen. „Dadurch ist nach gerade Mal zwei Wochen bereits eine fünfstellige Summe zusammengekommen. An die 200 Spender zählen wir mittlerweile“, so Schiehl. Und die Zahl steige stetig.

So luden beispielsweise die Inhaber eines Saarbrücker Herrenfrisörs in der Mainzer Straße am Sonntag (16. Juli 2017) zu einem Benefiz-Termin ein. „The Barbershop“ bot unter dem Slogan „Schnitt für Schmidt“ das Frisieren an. Alle Einnahmen zwischen 11 und 18 Uhr sollen in die Spendenkasse für Stefan Schmidt fließen.

Doch zuvor stand bereits ein sportliches Ereignis an: Am Samstag trafen der SV 07 Elversberg und der FC 08 Homburg zum Auftakt der Saison an der Kaiserlinde in Elversberg aufeinander. „Der Erlös soll ebenfalls komplett gespendet werden“, kündigt Schiehl an.

Schmidt von Unterstützung überwältigt
Stefan setzt sich bereits im Krankenhaus das Ziel, wie früher Sportler zu sein. Ob auf dem Fußballfeld oder als Läufer – das lässt er offen. Unterdessen heilt seine Wunde am rechten Bein unterhalb des Knies, was ihm zusätzlich Auftrieb verleiht. Vor einer Woche vernähten Ärzte diese während der 15. Operation.

Noch hält Schmidt sich im Saarbrücker Winterberg-Klinikum auf. Dort ist er aber durch den Besucherandrang sowie über soziale Netzwerke im Internet bestens informiert. Stefan sagte zur SZ völlig überwältigt: „Die Unterstützung ist mega!“

Was die Heilung betrifft, entwickle sich nun auch alles zum Positiven: „Die Wunde verheilt.“ Eine weitere Operation stehe nicht an. Mit Krankengymnastik gehe es voran. „Ich schätze, dass ich noch drei bis vier Wochen im Krankenhaus bleibe. Dann geht es wohl zur Reha“, blickt Stefan optimistisch voraus.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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