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Escape Room in Merzig: Bringt ihr die alte Fabrik wieder zum Laufen?

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An den Merziger Saarwiesen gibt es eine alte Fabrik – doch sie läuft nicht mehr. Um die Anlage wieder in Betrieb zu nehmen, sind einige Schritte vonnöten und einige Rätsel zu lösen. Das ist die Aufgabe, die sich den Besuchern des Escape-Rooms in Merzig stellt – und somit uns.

Zu sechst stehen wir im Kreis, während Daniel Engels uns die Regeln erklärt. „Redet viel miteinander und sammelt Gegenstände in der Mitte des Raums“, gibt er uns als Tipps mit auf den Weg. Denn genau darum geht es: Gegenstände finden, sodass ein Schritt zum nächsten führt.

Nur so können wir alle Schlösser knacken und zum Schluss den Weg finden, der uns – hoffentlich innerhalb der vorgegebenen Zeit – wieder aus dem Raum herausführt. 55 Minuten stehen uns zur Verfügung.

Nach seiner Einführung verlässt Engels den Raum und wir sind auf uns gestellt. Zunächst schwärmen alle aus und durchsuchen den Raum. Julia begutachtet eine Tafel, die an der Wand hängt, und Tina entdeckt direkt eine Parallele: „Das gehört bestimmt zu den Knöpfen dahinten.“

Nach 13 Minuten werden wir ratlos
Doch ob die Sachen wirklich zusammengehören und wenn ja, wie, weiß sie auch nicht. Derweil sind die anderen fleißig und stöbern die ersten Gegenstände auf: eine Münze, ein Glockenspiel und eine Taschenlampe. „Finden wir irgendwas, wo wir reinleuchten können?“, fragt Nicolas. Doch auch diese Idee bleibt vorerst ohne Ergebnis.

Und was hat es mit dem Glockenspiel auf sich? „Vielleicht ist das zur allgemeinen Entspannung“, scherzt Julia. Doch gleich sind alle wieder konzentriert, und kurz darauf findet Max einen Zahlencode. Aber wo passt er hin? Alle suchen und probieren, diesmal mit Erfolg – nach sechs Minuten Gesamtzeit haben wir das erste Schloss geknackt.

Mit dem neuen Hinweis wird uns plötzlich klar, was es mit der Tafel auf sich hat. Max und Nicolas probieren unsere Idee aus. Sie funktioniert. Schon wieder sind wir einen Schritt weiter, müssen uns jetzt mit Symbolen auseinandersetzen. Doch was genau sollen wir damit anfangen? Ann Sophie, Tina und Nicolas haben gemeinsam eine Idee. Die Idee geht auf – und mit ihr die Kiste in der Ecke, die uns direkt das nächste Rätsel beschert.

Mittlerweile sind 13 Minuten vergangen und wir werden ein bisschen ratlos. Was es mit dem Glockenspiel auf sich hat, wissen wir immer noch nicht. Max hat ein Zahlenfeld entdeckt und probiert verschiedene Kombinationen aus. Doch keine will passen und uns zum nächsten Hinweis führen. Ein paar Minuten lässt uns Engels noch schmoren, dann bekommen wir einen Tipp aus dem Lautsprecher im Raum. Max befolgt ihn, und wenige Schritte später freut sich Tina: „Juhu, da ist ein Schlüssel!“

Mit dem Schlüssel sind wir wieder einen Schritt weiter. Aber ein weiterer Schlüssel fehlt noch. Plötzlich entdeckt Ann Sophie ein Detail, das uns bisher allen entgangen ist: „Guckt mal, da hinten ist doch was!“ Nicolas hat das richtige Utensil, um dem Hinweis zu folgen. Und dann entdeckt Tina eine Stelle, an der offenbar etwas eingesetzt werden muss.

Endlich ist der Escape-Room gemeistert
Nun suchen alle nach einem Gegenstand, der in die Öffnung passt. Eine Idee habe ich schon, wo wir suchen müssen. Aber wir wissen nicht genau, was wir tun sollen. Ein weiterer Tipp von Engels und dann macht es bei uns Klick – und genauso kurz darauf bei der Tür zum Raum. Nach 36 Minuten haben wir alle Rätsel gelöst und den Escape-Room erfolgreich gemeistert.

„Das ist eigentlich eine gute Zeit“, findet Roman Federkeil, Betriebsleiter von Trampolini in Merzig. In dessen Räumen wurde der Escape-Room als Teil von Laserground im März 2016 eingerichtet.

Die aktuelle Bestzeit von 24 Minuten haben wir zwar nicht erreicht, aber, weiß Federkeil: Es komme auch vor, dass Gruppen in den vorgegebenen 55 Minuten nicht alle Rätsel lösen. Ob es durch die Mitarbeiter Hilfestellungen gebe, werde je nach Gruppe entschieden.

„Eine erfahrene Gruppe lassen wir auch zappeln“, lacht er. Wir sind mit unserem Ergebnis jedenfalls zufrieden – auch wenn wir ein paar Tipps gebraucht haben.

Mit Verwendung von SZ-Material (Barbara Scherer).

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