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Nach Leichenfund in Saarbrücken: Mordkommission eingerichtet

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In diesem Mehrfamilienhaus in der Metzer Straße in Saarbrücken fand die Polizei die blutüberströmte Frauenleiche. Foto: Becker & Bredel.

Der Tod einer 38 Jahren alten Französin gibt der Saarbrücker Polizei Rätsel auf. Die Leiche der Frau war am Dienstag (25. Juli 2017) um die Mittagszeit in einer Wohnung in einem sechsstöckigen Mehrfamilienhaus in der Metzer Straße in Saarbrücken gefunden worden. Inzwischen beschäftigen die Umstände die Ermittler des Dezernates für Kapitaldelikte.

Mordkommission wird eingerichtet
Die blutüberströmte Leiche wurde nach Polizeiangaben zur Obduktion in die Homburger Gerichtsmedizin gebracht. Diese ergab, dass die Frau durch äußere Gewalteinwirkung zu Tode kam. Deshalb soll nun eine Mordkommission eingerichtet werden, teilte die Polizei am späten Abend weiter mit. 

Die Leiche hatte mehrere Verletzungen aufgewiesen. Zunächst wollten die Ermittler nicht ausschließen, dass die Frau sich die Verletzungen auch selbst zugefügt haben könnte. Während der Spurensicherung mussten mehrere Mitbewohner des Anwesen vor dem Haus warten, so Beobachter.

Opfer in Drogenmilieu unterwegs
Bei der Frau handelt es sich nach Angaben von Polizeisprecher Stephan Laßotta um eine 38 Jahre alte Französin. Sie selbst war in der Wohnung in der Metzer Straße nicht polizeilich gemeldet. Offenbar lebte sie bei einem Bekannten.

Der Wohnungsinhaber war bis Dienstagabend nicht aufzufinden. Die 38-Jährige war angeblich im Saarbrücker Drogenmilieu unterwegs. Ob die Frau zum Todeszeitpunkt unter dem Einfluss von Drogen stand, war gestern noch unklar.

Bewohner des Hauses hatten am Dienstagmittag die Polizei alarmiert, weil sie im Hausflur mehrere Blutspuren gefunden hatten. Ein Streifenkommando veranlasste, dass die Feuerwehr die Wohnung öffnete. Dort fanden die Polizisten die blutüberströmte Leiche.

Mit Verwendung von SZ-Material (Michael Jugmann).

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