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A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis AS Saarlouis-Mitte Baustelle, Ausfahrt gesperrt bis 22.12.2017 16:00 Uhr (13.11.2017, 11:43)

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Tausende feierten auf dem Nauwieser Fest

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Einiges war los auf dem Nauwieser Fest in Saarbrücken. Foto: Nico Schneider/SOL.DE.

Eines muss man dem Nauwieser Fest in Saarbrücken lassen: Es ist verdammt zäh. Nachdem es in diesem Jahr erneut wegen hohen Auflagen fast nicht stattgefunden hätte, wurde es wieder einmal gerettet, diesmal von neuen Veranstaltern. Und wer das Stadtfest abends besucht, der merkt, dass es noch auf ganz andere Art und Weise zäh sein kann. Denn die Straßen im Nauwieser Altbau-Viertel sind etwas zu schmal für die großen Besuchermassen. Es wird gedrückt und geschoben, nur schleichend und zäh geht’s voran.

Doch das ist gar nicht so schlimm. Trifft man dort doch so viele interessante Leute. Und beginnt zu verstehen, dass das Fest für viele eine sehr große Bedeutung hat. Nicht nur für die tausenden von Besuchern, sondern auch für die Leute hinter den Kulissen.

Mr. Inman spielt Punk
Zum Beispiel für Fabio La Delia. Er steht hinter der Bühne am Max-Ophüls-Platz und wartet auf seinen Auftritt. Der 29-Jährige ist der Gitarrist der Punkband Mr. Inman. „Wir freuen uns sehr, auf dem Nauwieser Fest spielen zu dürfen“, sagt er. 

Es ist schon das zweite Mal, dass sie die Bühne im Nauwieser Viertel einnehmen. Dabei sei es schon immer ein kleiner Traum gewesen, hier auf dem Fest als Saarbrücker Band selbst zu spielen. 

Bei Alejandro gibt's Vegetarisches
Nur ein paar Meter weiter, ganz in der Nähe der Bühne, steht ein umgebauter Wohnwagen. In seinem fahrbaren Restaurant namens „Clandestino“, bietet Besitzer Alejandro Canseco vegane und vegetarische Speisen an. Der 38-Jährige kommt aus Mexiko, lebt seit acht Jahren in Saarbrücken.  

Für ihn ist es heute eine Premiere, sein Konzept ist noch relativ neu. Normalerweise ist er mit seinem Restaurant im ganzen Saarland unterwegs, an diesem Wochenende ist er zum ersten Mal im Nauwieser Viertel zu Gast.

Wiwo für den guten Zweck
Etwas weiter fällt ein anderer Stand ins Auge. Auf dem Tresen stehen bunte Cupcakes mit Gesicht in Form des blauen Krümelmonsters. Betrieben wird der Stand vom Wiwo e.V. Mit den Einnahmen und Spenden unterstützt der Verein zwei Grundschulen in Uganda. Im Freundeskreis sei die Idee für diesen Verein gekommen. Und zwar genau hier. „Das Nauwieser Viertel war unsere Initialzündung“, sagt Birte Spreuer.

Mit Verwendung von SZ-Material (Tobias Ebelshäuser & Lukas Behr).

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