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Saarschmiede streicht 400 Jobs: So geht es für die Mitarbeiter jetzt weiter

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Bei einer Demo gingen gestern Nachmittag noch 500 Menschen auf die Straße. Abends folgte dann die Hiobsbotschaft. Foto: BeckerBredel.

Die Saarschmiede in Völklingen wird radikal verkleinert. Das hat der Aufsichtsrat der Saarstahl-Tochter gestern beschlossen. Die Belegschaft von momentan 850 Beschäftigten wird bis Ende des Jahres auf rund 430 Mitarbeiter sinken - also fast halbiert.

Das teilten die Geschäftsführer der Saarschmiede, Martin Baues und Peter Schweda, mit. Die neue Schmiede, die erst 2010 ihren Betrieb aufgenommen und 450 Millionen Euro gekostet hatte, wird komplett eingemottet. „Ziel ist es, die Schmiede den Marktgegebenheiten anzupassen und die Kosten weiter drastisch zu senken“, sagte Baues.

Produziert wird nur noch in der alten Schmiede. Auch die Produktion im Elektro­stahlwerk, das die beiden Schmieden mit Stahl versorgt, wird entsprechend zurückgefahren

Keine betriebsbedingten Kündigungen geplant
Die Verhandlungen über die Bedingungen des Personalabbaus sollen am Montag mit dem Betriebsrat beginnen, sagte Arbeitsdirektor Schweda. Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden. Es würden Altersübergangs-Regelungen ausgearbeitet. Weitere Mitarbeiter sollen im Saarstahl-Konzern eine neue Arbeit finden, andere sollen in einer Transfer-Gesellschaft weiterqualifiziert werden.

Am Nachmittag hatten rund 500 Menschen auf dem Völk­linger Saarstahl-Gelände für den Erhalt der Saarschmiede und gegen betriebsbedingte Kündigungen demonstriert.

Mit Verwendung von SZ-Material.

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