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So will der 1. FC Saarbrücken in fünf Monaten wieder im Ludwigspark spielen

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Momentan bewegt sich nichts am Saarbrücker Ludwigspark. Foto: Thomas Reinhardt.

FCS-Präsident Hartmut Ostermann erklärte gestern den Medien, wie er und der Verein sich den Umbau des Ludwigsparkstadions vorstellen.

„Es ist ein Zehn-Punkte-Katalog, den man durchaus als Forderung ansehen kann“, sagte der Unternehmer, der schon am Dienstagabend Baudezernent Heiko Lukas und Sportdezernent Harald Schindel mit dem Papier vertraut gemacht hatte: „Wir haben die Vertreter der Landeshauptstadt als Boten benutzt, die das Thema kurzfristig in die Gremien bringen.“

Das sind die Forderungen
Die wichtigste Forderung ist eine Rückkehr des FCS in den Park im Februar 2018. Damit greift Ostermann einen Herzenswunsch der Anhänger auf, unter denen das Ausweichsstadion in Völklingen nicht sonderlich beliebt ist.

Um zurückkehren zu können, soll zuerst die Victor‘s Tribüne renoviert werden. Das komplette, dann zweitligataugliche Stadion mit den neuen Tribünen Ost und West sowie der Haupttribüne soll bis Herbst 2019 von einem Generalunternehmer erstellt werden.

Ist die Osttribüne unterhalb der Saarlandhalle fertig, hätte das Ludwigsparkstadion die für eine Drittliga-Lizenzierung nötige Kapazität von über 10.000 Plätzen.

Umkleiden, Technik, Presse und Polizei sollen in einem Containerdorf auf der Fläche des ehemaligen VIP-Zeltes untergebracht werden. Die Kosten will der Verein tragen.

Die bislang in den Planungen nicht vorgesehene Rasenheizung soll über Drittmittel und Sonderveranstaltungen finanziert werden.

Damit die Kommunikation zwischen Rathaus und Verein besser funktioniert, hat Ostermann mit Christian Seiffert einen Fachmann in den Vorstand berufen. Er soll künftig an allen Planungssitzungen teilnehmen. Spätestens in vier Wochen möchte der Verein einen Mietvertrag für den neuen Ludwigspark sehen und erwartet vorher bereits Reaktionen auf seinen Maßnahmenkatalog.

Baudezernat hat Zweifel
Baudezernent Lukas bezweifelt, dass alle Forderungen des Vereins umsetzbar sind: „Im Unterschied zu einem privaten Bauherrn gelten für die Stadtverwaltung rechtliche Rahmenbedingungen, die zwingend eingehalten werden müssen. So sind zum Beispiel für Bauaufträge und Ingenieurleistungen öffentliche europaweite Ausschreibungen mit entsprechenden Fristen verbindlich.“

Zum FCS-Gesamtpaket gehört auch die Übertragung des FC-Sportfeldes von der Stadt an den Verein. Dort arbeitet Jörg Alt, der 1. Vorsitzende des FCS, seit Wochen an Neubau- und Sanierungsplänen der bestehenden Kunstrasenfelder.

Mit Verwendung von SZ-Material (Patrick Cordier).

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