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A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis AS Saarlouis-Mitte Baustelle, Ausfahrt gesperrt bis 22.12.2017 16:00 Uhr (13.11.2017, 11:43)

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Saarländische Urlauber stranden auf Mallorca

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Viele Flüge aus Mallorca sind ausgefallen oder haben sich verspätet. Symbolfoto: Hannibal Hanschke/dpa-Bildfunk.

Einige Passagiere sitzen derzeit am Flughafen von Palma de Mallorca fest. Grund ist ein Streik der Fluglotsen in Frankreich. Unter den gestrandeten Passagieren ist auch Heike Theiss aus Spiesen, die mit ihrem Mann Urlaub auf der Insel gemacht hatte. Am Dienstag wollte das Ehepaar nach Saarbrücken zurückfliegen und musste am Flughafen feststellen, dass ihr Flug ersatzlos gestrichen war. „Wir hatten noch Glück, wir wurden in einem Hotel untergebracht. Andere Passagiere mussten am Flughafen übernachten“, erzählt Heike Theiss.

Fluggäste bekommen keine Infos
Wann sie endlich in einen Flieger Richtung Heimat steigen können, ist unklar. „Wir kriegen überhaupt keine Informationen, alle wiegeln ab“, sagt Theiss. Der Reiseveranstalter habe mitgeteilt, er sei nicht zuständig, bei der Hotline der Fluggesellschaft Niki, ein Tochter-Unternehmen von Air Berlin, komme man gar nicht erst durch.

Eine Niki-Sprecherin bestätigte, dass insgesamt 22 Flüge von und nach Palma aus Deutschland, Schweiz und Österreich ausgefallen seien - darunter auch der Rückflug nach Saarbrücken am Dienstag. Man arbeite auf Hochtouren, um die Passagiere schnellstmöglich umzubuchen. Für Mittwoch und Donnerstag würden Zusatzflüge organisiert.

Teils große Verspätungen
Tuifly-Passagiere hatten etwas mehr Glück. Ihre Flüge wurden nicht annulliert, allerdings kam es hier teilweise zu großen Verspätungen. So startete die Maschine nach Saarbrücken am Dienstag rund zweieinhalb Stunden später. Am Mittwoch wurde der Flug gar um elf Stunden verschoben.

Von dem Streik der französischen Fluglotsen sind einige Airlines betroffen. Medienberichten zufolge mussten viele Flüge von, nach und über Frankreich annulliert oder verschoben werden. Der Streik wurde am Mittwochmorgen beendet, laut einem Tuifly-Sprecher wird es aber noch ein, zwei Tage dauern, bis sich die Lage normalisiert hat und alle Flieger wieder nach Plan starten.

„Höhere Gewalt"
Ludwin Vogel, Sprecher des Flughafens Saarbrücken, zufolge müssen Passagiere bei allen Flügen, die über Frankreich führen, mit Verspätungen rechnen. Er betonte, dass weder die Airlines noch den Flughafen eine Schuld treffe: „Das ist höhere Gewalt.“

Heike Theiss und ihr Mann harren währenddessen noch im Hotel aus und hoffen auf einen baldigen Rückflug. Eines ist für Theiss klar: „Die Urlaubs-Erholung ist mit einem Schlag weg."

Mit Verwendung von SZ-Material (Nora Ernst).

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