{k}/{n}
Artikel {k} von {n}

A1 Saarbrücken Richtung Trier AS Riegelsberg Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn, rechter Fahrstreifen blockiert totes Tier (04:28)

A1

Priorität: Sehr dringend

8°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
8°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Eltern müssen immer mehr für Kita-Plätze zahlen

image

Die Kosten für Kita-Plätze steigen immer weiter an. Symbolfoto: dpa-Bildfunk / Arno Burgi

Die Ausgaben von Eltern für die Betreuung ihrer Kinder schießen immer weiter in die Höhe. Lagen die Krippen-Kosten für ein Kind unter drei Jahren 2005 noch durchschnittlich bei 98 Euro pro Monat, waren es 2015 bereits 171 Euro. Das geht aus Daten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. Die Betreuungskosten für über Dreijährige stiegen demnach im Bundesdurchschnitt von 1996 bis 2015 von 71 auf 97 Euro.

Das sind die Gründe
Zu den Ursachen für den deutlichen Anstieg der Kita-Kosten zählen nach Einschätzung der Studienautoren der massive Ausbau der Krippenplätze und der hohe Anteil von "Gutverdienern", die die U3-Betreuung nutzen. Sie würden durch die Beitragsstaffelung nach Einkommen stärker zu Kasse gebeten. Einen Teil des Anstiegs führen die Forscher zudem darauf zurück, dass Kinder länger betreut werden, weil Mütter öfter erwerbstätig sind.

Empfehlungen
Die Studie empfiehlt, die Kita-Beiträge noch stärker als ohnehin schon an die Einkommen der Eltern zu koppeln.
Die Wissenschaftler raten zugleich davon ab, Kitas grundsätzlich beitragsfrei zu machen. Weil schon heute 93 Prozent der Kinder ab drei Jahren eine Kita besuchten, könnten die Nutzungsquoten durch Beitragssenkungen kaum noch gesteigert werden.

Kita-Kosten im Saarland
Nach Angaben der Landesregierung lagen die durchschnittlichen Kosten für einen Krippenplatz im Saarland Ende 2016 bei 230 Euro (sechs Stunden) und 315 Euro (zehn Stunden). Für einen Platz im Kindergarten (acht Stunden) mussten in den Städten und Gemeinden des Landes demnach im Schnitt 158 Euro bezahlt werden.

Mit Verwendung von SZ-Material.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Für Selfies: Franzose sperrte Löwen-Baby ein

image

Der Löwe war fast verhungert. Foto: Pompiers de Paris/Facebook.

Wegen Selfies mit einem Löwen ist ein Mann in Frankreich festgenommen worden. Die Polizei fand in einer leerstehenden Wohnung im Großraum Paris einen kleinen Löwen, den sich der 24-Jährige „geliehen“ hatte, um die Bilder zu machen, wie die Staatsanwaltschaft gestern mitteilte.

Die Ermittler kamen ihm auf die Schliche, weil er die Löwen-Selfies in sozialen Netzwerken verbreitete. Sie erklärten, er mache „gerne von sich Reden“, und sein Ego verleite ihn zu „unvernünftigen Dingen“. Wie er an den Löwen kam, ist bisher unbekannt.

Mit Verwendung von SZ-Material (und afp).

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

#herzland2017: Jetzt stehen die Finalisten fest

image

Nun stehen die Finalisten der Kampagne fest.

Alle Interessierten haben sich im August und September mit ihren drei schönsten Fotos beworben. Die Vielzahl der eingereichten Bewerbungen inklusive der originellen Selfies, Tier- oder Landschaftsfotos machten es der Jury schwer, eine Auswahl der zwölf besten Hobbyfotografen zu treffen.

saarbrücken kann so schön sein🌹 #herzland2017 #saarland #saarbrücken

Ein Beitrag geteilt von _Harry_ (@harryphotografie) am

Doch nun stehen die Finalisten fest. Ziel ist es jetzt, dass jeder Teilnehmer das Saarland so zeigt, wie er es selbst erlebt. Egal ob schräg, prickelnd, urban oder bunt. Ab dem 7. Oktober veröffentlicht die Saarbrücker Zeitung jeden Samstag die Fotos der Teilnehmer.

Du möchtest ebenfalls Teil der #herzland2017-Community werden? Dann geh' auf Instagram und suche nach „herzland2017“. Am Ende der Aktion wählt eine Jury die besten und schönsten Fotos aus. Die drei Gewinner erhalten Geldpreise in Höhe von 1.500 Euro, 1.000 Euro und 500 Euro.

Eine Aktion der Saarbrücker Zeitung, präsentiert von LBS und Wolfanger Umweltservice.

#mosel #landscape #vineyard #allyoucandrink #cloudseverywhere #herzland2017

Ein Beitrag geteilt von Kern (@elkernchen) am

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Wie ein Kioskräuber während dem Plündern der Kasse plötzlich Kunden bediente

image

Symbolfoto: dpa-Bildfunk / Alexia Angelopoulou

Wie die Polizei mitteilte, hat in der hessischen Metropole ein Räuber einen Kunden bedient, während er die Kasse eines Kiosks plünderte.

Das ist passiert
Der Täter hatte die Verkäuferin wegen eines vermeintlich verletzten Fingers um ein Pflaster gebeten. Als die Verkäuferin das Pflaster holen wollte, ging der Mann hinter den Tresen und drohte ihr mit einer Schere und mit Pfefferspray.

Während er sich an der Kasse zu schaffen machte, überraschte ihn ein Mann, der in dem Kiosk Zigaretten kaufen wollte. Der Täter schlüpfte in die Rolle des Verkäufers und bediente den Kunden.

Der Kunde soll erst stutzig geworden sein, als der Räuber samt Bargeld den Kiosk verließ.

Mit Verwendung von SZ-Material.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Zu hohe Zinsen: Mann droht Bank mit Bombe

image

Symbolfoto: +++(c) dpa - Bildfunk+++

Der 54-Jährige hatte vergangene Woche bei einem Telefonat mit einer Bankmitarbeiterin seinen Frust über die Zinsen geschildert - und dann die Bombendrohung ausgesprochen.

Darüber hinaus habe er angekündigt, mit Maschinenpistolen in die Bank zu kommen. Die Ermittler durchsuchten seine Wohnung, konnten jedoch nichts Gefährliches finden.

Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung ermittelt.

Mit Verwendung von SZ- und dpa-Material.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Blatt wendet sich: Saarlouiser Rechtsanwalt ist jetzt selbst angeklagt

image

Symbolfoto: David Ebener (dpa).

Ein 57-jähriger Rechtsanwalt aus dem Kreis Saarlouis muss sich mit zwei Geschäftspartnern vor dem Strafrichter am Saarbrücker Amtsgericht verantworten. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte auf SZ-Anfrage, dass gegen den Juristen Anklage wegen vorsätzlicher Insolvenzverschleppung, Verletzung der Buchführungspflicht, vorsätzlichen Bankrotts in drei Fällen sowie Veruntreuung von Arbeitsentgelt erhoben wurde. Mit ihm sollen auf der Anklagebank ein 52 Jahre alter Geschäftsmann aus Merzig und dessen 41 Jahre alte Ehefrau Platz nehmen.

Das wird den Dreien vorgeworfen
Nach dem Stand der Ermittlungen war der 52-Jährige eingetragener Geschäftsführer einer Hotel- und Gaststätten GmbH mit Sitz im Kreis Merzig-Wadern. Die Frau und der Rechtsanwalt sollen als „faktische Geschäftsführer“ aufgetreten sein.

Zwei gesetzliche Krankenkassen haben im Jahr 2014 Insolvenzanträge gegen die Gesellschaft gestellt, die mit Beiträgen im Rückstand waren. Ein Hinweis des Insolvenzgerichtes führte letztlich zu dem Ermittlungsverfahren. In dessen Verlauf stellte sich dann offenbar heraus, dass die GmbH spätestens seit Sommer 2013 nicht mehr in der Lage gewesen sein soll, ihre Schulden fristgerecht zu begleichen, und somit zahlungsunfähig war.

Über Jahre keine Bilanz erstellt
Ein Bankkonto wurde wiederholt gepfändet. Beim Finanzamt bestanden ebenfalls Rückstände. Dennoch hatte keiner der Verantwortlichen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Zudem wurde angeblich über mehrere Jahre hinweg keine Bilanz der Gesellschaft erstellt und es hat offenbar auch keine ordnungsgemäße Buchführung existiert.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der angeschuldigte Anwalt sich geweigert hat, der eingesetzten Insolvenzverwalterin Buchungsbelege zu überlassen, um so die Aufklärung und Begutachtung der wirtschaftlichen Verhältnisse zu erschweren. Die gesuchten Belege wurden später im Archiv seiner Kanzlei aufgefunden.

Der Anwalt war gestern nicht zu erreichen. Sein Verteidiger lehnte eine Stellungnahme ab.

Mit Verwendung von SZ-Material (Michael Jungmann).

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Mit Waffe Kassiererin in Saarlouis bedroht

image

Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach dem Täter. Foto: Polizei.

Das war passiert
Zwei nicht vermummte Täter überfielen am Montag, dem 12. Juni, gegen 12:56 Uhr das Schuhgeschäft „L&R" auf dem Röderberg in Saarlouis. Dabei richtete einer der beiden eine Waffe gegen die Kassiererin. Ihre Mutter, die zu der Zeit auch im Geschäft war, rief den beiden zu, dass sie von der Überwachungskamera gefilmt werden. Daraufhin verließen die Täter direkt das Geschäft.

So sehen die Täter aus
Beide Täter werden auf 20 bis 30 Jahre und 170 Zentimeter Größe geschätzt. Der bewaffnete Täter trug eine dunkelgrüne Kapuzenjacke und eine breite Hose. Er hatte außerdem einen dunklen Rucksack dabei. Von ihm konnte ein Phantombild erstellt werden.

Hinweise an die Polizei Saarlouis, Tel. (06831) 90 10

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
dpa/lrs

Greenpeace stürmt Cattenom-Gelände

image

Die Polizei war schnell zur Stelle. Screenshot: Greenpeace.

Greenpeace-Aktivisten sind auf das Gelände des französischen Atomkraftwerks  Cattenom vorgedrungen, wo sie von der Polizei gestoppt wurden. Sie hätten dort in der Nähe eines Gebäudes mit einem Abklingbecken für Brennelemente ein Feuerwerk gezündet, teilte die Umweltschutzorganisation am Donnerstag mit.

Greenpeace hatte Anfang der Woche einen Bericht vorgestellt, wonach die Abklingbecken französischer Atomkraftwerke nicht ausreichend gegen Angriffe geschützt seien

EDF: Kein Sicherheitsrisiko
Der Kraftwerksbetreiber EDF erklärte, das Eindringen sei sofort vom Sicherheitspersonal bemerkt worden und die Polizei habe die Aktivisten nach wenigen Minuten abgefangen.

„Die Eindringlinge sind immer außerhalb der Gebäude und außerhalb der nuklearen Zone geblieben"», erklärte EDF. Der Vorfall habe keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Anlage gehabt. Das Unternehmen verurteilte „gewaltsame Aktionen einer Bewegung, die zunehmend Gesetzeswidrigkeiten begeht" und kündigte eine Anzeige an.

Das 1986 in Betrieb genommene Atomkraftwerk Cattenom liegt in Ostfrankreich nahe dem Saarland und Rheinland-Pfalz. Seit Jahren fordern das Saarland, Rheinland-Pfalz und Luxemburg seine Schließung, weil sie die Anlage für ein Sicherheitsrisiko halten.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Brennpunkteinsatz in Saarbrücken: Drogen noch das geringste Problem

image

Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Die Beamten klärten einen Raub und zwei Diebstähle, sie verhafteten einen Straftäter und nahmen fünf Personen vorläufig fest. Außerdem erwischten sie zehn Leute mit Drogen und sechs mit Waffen.

Dieses Ergebnis erzielten 23 Beamte, die sieben Stunden auf Achse waren und insgesamt 115 Personen kontrollierten — an Orten, wo es „in der Vergangenheit häufig zu Straftaten und Störungen der öffentlichen Sicherheit kam“. Das teilte die Polizeiinspektion St. Johann am Mittwochabend (11. Oktober) mit.

Mit Verwendung von SZ-Material.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Körperverletzung in Saarbrücken: Wer hat den bislang Unbekannten gesehen?

image

Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach dem Täter. Foto: Polizei

Gegen 18 Uhr sprang in der Hohenzollernstraße ein bislang unbekannter Täter einer 68-jährigen Frau in den Rücken - und stieß sie so zu Boden.

Hierbei verletzte sich die Frau an beiden Knien und Händen. Anschließend flüchtete der junge Mann. Das teilt die Polizei mit.

Anzumerken ist, dass die Saarbrückerin den Angreifer kurz vor der Tat auf der anderen Straßenseite sah. Dort lief er wohl mit einer gleichaltrigen Frau. Den Grund für den Angriff kann sich die 68-Jährige nicht erklären.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
- Männlich
- Etwa 18 Jahre alt, 184 cm groß, sehr schmal
- "Deutscher" Typ, sprach Saarländisch
- Dunkle, kurze Haare

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann unter der Telefonnummer 0681 9321 230 oder an jede andere Dienststelle.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Kramp-Karrenbauer ist gegen G9 im Saarland

image

Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. Foto: BeckerBredel.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) ist gegen eine grundsätzliche Rückkehr zum neunjährigen Abitur (G9) im Saarland. Das erklärte die Staatskanzlei in Saarbrücken heute Morgen.

AKK ist auch sehr skeptisch, ob es Sinn habe, den Gymnasien eine Entscheidung darüber zu überlassen. Die Regierungschefin will jetzt erst das Ergebnis des laufenden Volksbegehrens abwarten.

Darum geht's beim Volksbegehren
Noch bis Anfang Januar können die Saarländer abstimmen, ob an Gymnasien in ihrem Land das Abitur wieder nach neun statt nach acht Jahren möglich sein soll. Angestoßen hat das die Elterninitiative „G9 jetzt!".

Um Erfolg zu haben, müssen sieben Prozent, das sind 54.000 Saarländer, auf Listen unterschreiben. Die liegen in Bürgerämtern und Rathäusern aus. Kommt die notwendige Zahl zusammen, ist der Landtag am Zug. Lehnt er das Volksbegehren ab, folgt ein Volksentscheid.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Lufthansa kauft Air Berlin

image

Lufthansa übernimmt große Teile Air Berlins. Symbolfoto: dpa-Bildfunk / Federico Gambarini

Lufthansa und Air Berlin unterzeichnen nach Lufthansa-Angaben heute (12. Oktober) einen Kaufvertrag für große Teile des Unternehmens.

Für 12 Uhr sei der Notartermin geplant, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

Ausführliche Berichterstattung folgt.

Mit Verwendung von SZ- und dpa-Material.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarländische Urlauber stranden auf Mallorca

image

Viele Flüge aus Mallorca sind ausgefallen oder haben sich verspätet. Symbolfoto: Hannibal Hanschke/dpa-Bildfunk.

Einige Passagiere sitzen derzeit am Flughafen von Palma de Mallorca fest. Grund ist ein Streik der Fluglotsen in Frankreich. Unter den gestrandeten Passagieren ist auch Heike Theiss aus Spiesen, die mit ihrem Mann Urlaub auf der Insel gemacht hatte. Am Dienstag wollte das Ehepaar nach Saarbrücken zurückfliegen und musste am Flughafen feststellen, dass ihr Flug ersatzlos gestrichen war. „Wir hatten noch Glück, wir wurden in einem Hotel untergebracht. Andere Passagiere mussten am Flughafen übernachten“, erzählt Heike Theiss.

Fluggäste bekommen keine Infos
Wann sie endlich in einen Flieger Richtung Heimat steigen können, ist unklar. „Wir kriegen überhaupt keine Informationen, alle wiegeln ab“, sagt Theiss. Der Reiseveranstalter habe mitgeteilt, er sei nicht zuständig, bei der Hotline der Fluggesellschaft Niki, ein Tochter-Unternehmen von Air Berlin, komme man gar nicht erst durch.

Eine Niki-Sprecherin bestätigte, dass insgesamt 22 Flüge von und nach Palma aus Deutschland, Schweiz und Österreich ausgefallen seien - darunter auch der Rückflug nach Saarbrücken am Dienstag. Man arbeite auf Hochtouren, um die Passagiere schnellstmöglich umzubuchen. Für Mittwoch und Donnerstag würden Zusatzflüge organisiert.

Teils große Verspätungen
Tuifly-Passagiere hatten etwas mehr Glück. Ihre Flüge wurden nicht annulliert, allerdings kam es hier teilweise zu großen Verspätungen. So startete die Maschine nach Saarbrücken am Dienstag rund zweieinhalb Stunden später. Am Mittwoch wurde der Flug gar um elf Stunden verschoben.

Von dem Streik der französischen Fluglotsen sind einige Airlines betroffen. Medienberichten zufolge mussten viele Flüge von, nach und über Frankreich annulliert oder verschoben werden. Der Streik wurde am Mittwochmorgen beendet, laut einem Tuifly-Sprecher wird es aber noch ein, zwei Tage dauern, bis sich die Lage normalisiert hat und alle Flieger wieder nach Plan starten.

„Höhere Gewalt"
Ludwin Vogel, Sprecher des Flughafens Saarbrücken, zufolge müssen Passagiere bei allen Flügen, die über Frankreich führen, mit Verspätungen rechnen. Er betonte, dass weder die Airlines noch den Flughafen eine Schuld treffe: „Das ist höhere Gewalt.“

Heike Theiss und ihr Mann harren währenddessen noch im Hotel aus und hoffen auf einen baldigen Rückflug. Eines ist für Theiss klar: „Die Urlaubs-Erholung ist mit einem Schlag weg."

Mit Verwendung von SZ-Material (Nora Ernst).

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Blatt wendet sich: Saarlouiser Rechtsanwalt ist jetzt selbst angeklagt

image

Symbolfoto: David Ebener (dpa).

Ein 57-jähriger Rechtsanwalt aus dem Kreis Saarlouis muss sich mit zwei Geschäftspartnern vor dem Strafrichter am Saarbrücker Amtsgericht verantworten. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte auf SZ-Anfrage, dass gegen den Juristen Anklage wegen vorsätzlicher Insolvenzverschleppung, Verletzung der Buchführungspflicht, vorsätzlichen Bankrotts in drei Fällen sowie Veruntreuung von Arbeitsentgelt erhoben wurde. Mit ihm sollen auf der Anklagebank ein 52 Jahre alter Geschäftsmann aus Merzig und dessen 41 Jahre alte Ehefrau Platz nehmen.

Das wird den Dreien vorgeworfen
Nach dem Stand der Ermittlungen war der 52-Jährige eingetragener Geschäftsführer einer Hotel- und Gaststätten GmbH mit Sitz im Kreis Merzig-Wadern. Die Frau und der Rechtsanwalt sollen als „faktische Geschäftsführer“ aufgetreten sein.

Zwei gesetzliche Krankenkassen haben im Jahr 2014 Insolvenzanträge gegen die Gesellschaft gestellt, die mit Beiträgen im Rückstand waren. Ein Hinweis des Insolvenzgerichtes führte letztlich zu dem Ermittlungsverfahren. In dessen Verlauf stellte sich dann offenbar heraus, dass die GmbH spätestens seit Sommer 2013 nicht mehr in der Lage gewesen sein soll, ihre Schulden fristgerecht zu begleichen, und somit zahlungsunfähig war.

Über Jahre keine Bilanz erstellt
Ein Bankkonto wurde wiederholt gepfändet. Beim Finanzamt bestanden ebenfalls Rückstände. Dennoch hatte keiner der Verantwortlichen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Zudem wurde angeblich über mehrere Jahre hinweg keine Bilanz der Gesellschaft erstellt und es hat offenbar auch keine ordnungsgemäße Buchführung existiert.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der angeschuldigte Anwalt sich geweigert hat, der eingesetzten Insolvenzverwalterin Buchungsbelege zu überlassen, um so die Aufklärung und Begutachtung der wirtschaftlichen Verhältnisse zu erschweren. Die gesuchten Belege wurden später im Archiv seiner Kanzlei aufgefunden.

Der Anwalt war gestern nicht zu erreichen. Sein Verteidiger lehnte eine Stellungnahme ab.

Mit Verwendung von SZ-Material (Michael Jungmann).

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein