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Ist der Völklinger Yves Rech (16) der größte „Influencer“ aus dem Saarland?

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So präsentiert sich der Völklinger unter anderem auf seinem Instagram-Account.

Yves Rech treibt sich ganz schön viel in sozialen Medien herum. Um genau zu sein, „Einfach Yves“, so nennt er sich im Netz. Auf Musically, Instagram, Snapchat und Youtube veröffentlicht er seine Videos. 146 000 Menschen erreicht er damit.

So wurde Yves bekannt
Letzte Woche hat er einen Vertrag mit einer Management-Agentur unterschrieben. „Die brauchst du, wenn du im Netz groß bist“, sagt er. Aber was hat seine Fan-Gemeinde so groß gemacht? Es sind rund 15 Sekunden lange Musikvideos. Im Hintergrund läuft ein Lied. Yves bewegt sich dazu. Seinen Mund. Seinen Kopf. Seine Hände. Fährt sich durch die Haare. Ein verschmitzter Blick. Ein Augenzwinkern. Und Yves lächelt ohne Pause. „Jeder meiner Fans liebt mein Lächeln“, sagt er.

You fall and i don't know why? 😌✨ #musically #musicallyapp #treylius @treylius.ly

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Stress im Netz
Einmal habe es allerdings den reinsten Social-Media-Krieg gegeben. Der damals noch 15-jährige Yves drehte ein gemeinsames Video mit einer 13-Jährigen. Dann ging die Hetze im Netz los. Yves bezahle das Mädchen, er sei pädophil. „In dieser Zeit ging es mir komplett scheiße, weil ich mich gefragt habe, was ich falsch gemacht habe“, erzählt Yves. Heute weiß er: es gibt nur wenige, denen er vertrauen kann. Jeder könne ihm in den Rücken fallen.

Vor knapp einem Jahr stellte eine Freundin von Yves ihm das soziale Netzwerk Musically auf einer Geburtstagsfeier vor. Seit rund zwei Jahren sei diese Plattform „mega im Trend“ sagt Yves. Hauptsächlich bei Jugendlichen. Mit der App werden kurze Videoclips erstellt und mit Liedern unterlegt. Yves zum Beispiel mag Lieder von Robbie Williams oder Katy Perry.

Hatte keine Bilder mehr zum Posten😧 sry dafür hhaha😂❤️

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So geht's weiter
Aktuell bastelt er weiter an seiner Social-Media-Karriere. Stellt weiter Musikvideos ins Netz. Zu jeder Tageszeit. Wenn er Musik hört, die ihn inspiriert, legt er los. Er ist eben eine Rampensau. Einer, der „immer schon auffiel in der Menge“, wie er selbst sagt.

Nun noch einmal zur Ausgangsfrage: Ist der Völklinger tatsächlich der größte „Influencer“ aus dem Saarland? Wir wissen es nicht. Und wahrscheinlich ist das auch nicht so wichtig. Solange es Abnehmer dafür gibt - und Content-Creators, Influencer und Social-Media-Gurus, die Spaß am Erstellen haben - ist doch alles gut. Der Rest? Der kann das Ganze getrost ignorieren.

Mit Verwendung von SZ-Material (Patricia Heine).

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