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A1 Trier Richtung Saarbrücken Zwischen AS Tholey-Hasborn und AS Tholey Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn, Gefahr durch defekten LKW, Standstreifen blockiert Reifenteile (04:54)

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Priorität: Sehr dringend

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Wieder Fahrkartenautomat gesprengt

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Die Tür des Automaten wurde 15 Meter weit weggeschleudert. Foto: BeckerBredel.

Eine Explosion hat in der Nacht zum Donnerstag am Haltepunkt Friedrichsthal Mitte der Deutschen Bahn einen Fahrkartenautomaten völlig zerrissen. Der Automat fiel um, sein Innenleben flog meterweit ins Gelände.

Nach Auskunft von Bundespolizeisprecher Dieter Schwan ist die Tür den Automaten 15 Meter weit weggeschleudert worden und hat einen Lampenmast beschädigt. Die Wucht der Detonation muss sehr groß gewesen sein. Die Kassette mit den Geldscheinen war nach Auskunft eines Ermittlers vor Ort so weit ins Gebüsch geschleudert worden, dass die Täter die Scheine in der Dunkelheit nicht finden konnten. Das Münzgeld blieb im Automaten und konnte nicht entnommen werden. So mussten die Täter ohne Beute das Weite suchen.

Die Bundespolizei beziffert den Schaden auf 25.000 Euro. Bei der Tat wurde nach Einschätzung der Beamten ein fester Sprengstoff verwendet und nicht, wie bei früheren Ereignissen, Gas.

Gibt es einen Zusammenhang zu früherer Explosion?
Einen vergleichbaren Fall gab es am 25. Oktober in Oberlinxweiler. Zwischen beiden Taten wird ein Zusammenhang vermutet. Außerdem glaubt die Polizei, dass der Täter von der Stärke der Explosion in Friedrichsthal überrascht worden ist und sich eventuell sogar verletzt habe.

Zeugen werden gebeten, sich an die Bundespolizei oder die nächste Polizeidienststelle zu wenden. Die Bahn ließ den Automaten abtransportieren. Er muss ersetzt werden.

In der Nacht war die Feuerwehr im Einsatz, um die Tatörtlichkeit großflächig auszuleuchten. Dabei musste auch das Geld gesucht werden.

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