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L151 Wadern Richtung Weiskirchen Zwischen Weiskirchen und Landesgrenze Gefahr durch umgestürzte Bäume, Vollsperrung bis 22.01.2018 08:00 Uhr (20.01.2018, 23:28)

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Der Tote aus der Saarbrücker Gartenlaube ist identifiziert

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Die Polizei untersucht den Ort, an dem ein 60-jähriger Polen bei einem Brand ums Leben kam. Foto: BeckerBredel.

Bei dem Toten, den Rettungskräfte nach einem Brand in der Laubensiedlung unterhalb der Malstatter Brücke in Alt-Saarbrücken entdeckt haben, handelt es sich um einen 60 Jahre alten Mann aus Polen. Das hat Stephan Laßotta auf Anfrage mitgeteilt.

Wie der Sprecher bei der Landespolizeidirektion in der Landeshauptstadt zudem sagte, sei das Opfer im Rauch erstickt, im Amtsdeutsch: Es starb an einer Rauchgasvergiftung.

Feuerwehrleute hatten dessen bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche am Freitag (5. Januar 2018) in einem völlig zerstörten Gartenhaus entdeckt. Angehörige oder Bekannte meldeten sich nicht, die den Mann vermissten. „Wir hatten eine Vorahnung“, berichtete Laßotta. Aber erst die Rechtsmedizin an der Homburger Uni-Klinik gab im Laufe der Woche durch eine Obduktion Aufschluss über die Identität.

Wieso hatte das Opfer keine Wohnung?
Der Besitzer habe dem Polen gestattet, dort befristet unterzukommen. In den Datschen gibt es weder Wasser- noch Stromanschluss, ergänzte Laßotta. Wieso sich der Mann hier in der Laubenpiepersiedlung in unmittelbarer Nähe zur Stadtautobahn A 620 aufhielt und keine Wohnung hatte, dazu gibt es keine Angaben.

Die Fahnder schließen ein Verbrechen, „ein Tötungsdelikt“, wie es der Polizeisprecher nennt, aus. Ebensowenig gehen sie von Brandstiftung aus, ohne aber zum jetzigen Zeitpunkt den Auslöser des Unglücks zu kennen.

Die Berufsfeuerwehr war am späten Freitagabend alarmiert worden. Als sie an die Einsatzstelle kam, brannte die Unterkunft, wo sich das Opfer befand, bereits komplett. Flammen hatten auf ein benachbartes Haus übergegriffen. Weitere Opfer gab es nicht.

Mit Verwendung von SZ-Material (Matthias Zimmermann).

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