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Saar-Berufsschulen bekommen 37 Millionen Euro

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Die saarländischen Berufsbildungszentren – im Bild die Friedrich-List-Schule in Saarbrücken – sollen mehr Geld erhalten. Foto: Ute Kirch

Bis Ende 2020 sollen insgesamt 37 Millionen Euro in Infrastruktur und Ausstattung fließen. Ein entsprechendes Sonderinvestitionsprogramm hat der Ministerrat verabschiedet. Mit dem Geld können die Schulträger die Gebäude aus- und umbauen, neue IT-Geräte und Software beschaffen, aber auch ganz elementare Lücken stopfen.

Wie hoch der Sanierungsstau an den Berufsschulen ist, konnte die Landesregierung nicht sagen, Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) betonte aber, dass dies ein bundesweites Problem sei.

In den Augen von Wirtschaftsministerin ist das Geld langfristig auch eine Investition in den Wirtschaftsstandort Saarland, bilden die Schulen doch die immer rarer werdenden Fachleute aus: „Betriebe können nur dann wachsen und Arbeitsplätze schaffen, wenn ihnen genug Fachkräfte zur Verfügung stehen.“

Diese Schulen bekommen das Geld
Allerdings kommt ein Großteil des Geldsegens nicht allen 20 Standorten zugute. Das Investitionsprogramm besteht aus zwei Paketen. Rund vier Millionen Euro stehen für die Förderung von Kompetenzzentren der beruflichen Aus- und Weiterbildung zur Verfügung. Von diesem Geld können sämtliche Schulen profitieren.

Anders sieht es bei dem zweiten, deutlich größeren Paket aus, das 33,3 Millionen Euro umfasst. Mittel aus diesem Topf können Schulträger aber nur beantragen, wenn sie im ausgewiesenen GRW-Fördergebiet liegen – das sind die Landkreise Saarlouis, Neunkirchen und der Regionalverband. Laut Landesregierung profitieren damit rund drei Viertel der Berufsschulen von dem Geld.

Mit Verwendung von SZ-Material (Nora Ernst).

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