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Irans Präsident sendet Versöhnungssignale an Saudi-Arabien

In Syrien, wo die beiden islamischen Regionalmächte Differenzen haben, könnten sie laut Ruhani gemeinsam an einem Friedensplan arbeiten. Foto: Ebrahim Noroozi

In Syrien, wo die beiden islamischen Regionalmächte Differenzen haben, könnten sie laut Ruhani gemeinsam an einem Friedensplan arbeiten. Foto: Ebrahim Noroozi

Die Wiederaufnahme iranischer Pilgerfahrten nach Mekka könne laut Ruhani ein erster Schritt sein. Das sunnitische Königreich Saudi-Arabien und der schiitische Iran sind Erzrivalen in der Region. So kämpfen die Regionalmächte unter anderem in den Bürgerkriegsländern Syrien und Jemen um Einfluss. 

Saudi-Arabien hatte die diplomatischen Beziehungen zum Iran abgebrochen, nachdem aufgebrachte Demonstranten letztes Jahr die saudische Botschaft in Teheran gestürmt und Teile des Gebäudes in Brand gesetzt hatten. Auslöser für die Proteste im Iran war die Hinrichtung des schiitischen Geistlichen Nimr al-Nimr im sunnitischen Saudi-Arabien.

«Wir haben die Ereignisse an der Botschaft sofort verurteilt und die Schuldigen umgehend verhaftet», sagte Ruhani. Teheran sei bereit, die Kosten der Schäden in der Botschaft zu übernehmen.

Auch in Syrien, wo die beiden islamischen Regionalmächte Differenzen haben, könnten laut Ruhani beide gemeinsam an einem Friedensplan arbeiten. «Nur sollten die Saudis uns nicht zum Sündenbock machen, nur weil ihre politischen Kalkulationen in Syrien und Jemen nicht aufgegangen sind», sagte er.

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