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Opus-Dei-Chef Javier Echevarría gestorben

Der Bischof an der Spitze der umstrittenen Glaubensbewegung Opus Dei, Javier Echevarria Rodriguez, ist in Rom gestorben. Foto: Danilo Schiavella/Archiv

Der Bischof an der Spitze der umstrittenen Glaubensbewegung Opus Dei, Javier Echevarria Rodriguez, ist in Rom gestorben. Foto: Danilo Schiavella/Archiv

Der Bischof an der Spitze der umstrittenen katholischen Glaubensbewegung Opus Dei ist tot. Der Prälat des in Rom ansässigen «Werk Gottes», Javier Echevarría, starb an den Folgen einer Lungenentzündung am Montagabend in einem Krankenhaus in der italienischen Hauptstadt.

Dies bestätigte der Pressesprecher von Opus Dei Deutschland, Hartwig Bouillon, am Dienstagmorgen. Der spanische Priester wurde 84 Jahre alt.

Echevarría war seit 1994 der Leiter der konservativen Bewegung. Kritiker betrachten Opus Dei als geheime katholische Gruppierung mit großen Einflussmöglichkeiten in Wirtschaft und Politik. Dass der Gründer Josemaría Escrivá de Balaguer y Albas (1902- 1975) 1992 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen wurde, hatte heftige Kritik ausgelöst. Länder mit starker Opus-Dei-Tradition sind Spanien, Argentinien oder Chile.

An der Spitze der Laienorganisation soll von nun an Fernando Ocáriz stehen. Ein Kongress zur Wahl des neuen Prälaten soll in einigen Wochen zusammentreffen, hieß es in einer Mitteilung. Die Wahl müsse anschließend vom Papst bestätigt werden. Weltweit zählt die Bewegung nach eigenen Angaben 90 000 Mitglieder, in Deutschland gehören ihr 600 Menschen an.

Mitteilung Opus Dei, Italienisch

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