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Trump beschimpft Medien als «Volksfeinde»

US-Präsident Donald Trump hat große US-Sender als «Feind» des amerikanischen Volkes bezeichnet. Foto: Evan Vucci

US-Präsident Donald Trump hat große US-Sender als «Feind» des amerikanischen Volkes bezeichnet. Foto: Evan Vucci

Namentlich nannte Trump dabei die «New York Times» und die Sender NBC News, ABC, CBS und CNN.

In einem weiteren Tweet zitierte der Präsident den äußerst konservativen Radio-Talkshowgastgeber Rush Limbaugh, der die Pressekonferenz als eine der «effektivsten» bezeichnet hatte, die er jemals gesehen habe. «Viele stimmen zu», schrieb Trump. «Aber Fake Media nennt es anders. Unehrlich.»

In der Pressekonferenz hatte Trump die von Verwirrung und Chaos gekennzeichneten ersten vier Wochen seiner Amtszeit als überaus erfolgreich bezeichnet und das Eigenlob mit Frontalangriffen gegen die Medien verbunden. Mehrere von diesen listeten danach eine Reihe von Punkten auf, in denen Trump falsche Angaben gemacht habe.

Im Laufe der fast 80 Minuten langen Pressekonferenz hatte Trump einen Reporter eines jüdischen Magazins an und ihn aufgefordert, sich zu setzen und ruhig zu sein. Dann fragte er eine schwarze Journalistin, ob sie für ihn ein Treffen mit schwarzen Parlamentariern organisieren könne. Seine Bezeichnung des Senders CNN als «fake news» ändere er in «very fake news» um, scherzte er. Der Präsident beklagte einen gehässigen Ton der Medien und nannte Journalisten «sehr unehrliche Menschen».

Den Republikaner-nahen CNN-Konkurrenten Fox News lobte Trump. Allerdings zeigte sich dessen Nachrichtensprecher Shepard Smith erbost über die Medienschelte des Präsidenten. Es sei «absolut verrückt», was von Trump Tag für Tag zu sehen sei, sagte er am Donnerstag in seiner Sendung. «Ihre Opposition wird gehackt und die Russen sind dafür verantwortlich, und Ihre Leute haben am selben Tag, als das passiert, mit Russland telefoniert, und wir sind Deppen, weil wir Fragen stellen?», sagte Smith in die Kamera. «Nein, Sir, wir sind keine Deppen, weil wir diese Fragen stellen». Trump schulde den Amerikanern eine Antwort.

Die von Smith angesprochenen Berichte von CNN und der «New York Times», wonach Mitglieder von Trumps Team während des Wahlkampfs Kontakt zu hochrangigen russischen Geheimdienstleuten unterhalten hatten, hatte Trump bei der Pressekonferenz als Witz und «fake news» abgetan. Diese sollten ihm zufolge nur von der Wahlniederlage der Demokraten ablenken.

«Ich habe mit Russland nichts zu tun», antwortete Trump auf eine Frage zu den Berichten. Das wahre Thema sei die illegale Weitergabe vertraulicher Informationen aus dem Weißen Haus. «Das sind kriminelle Leaks», sagte Trump. Diese würden sehr streng verfolgt.

«Diese Regierung arbeitet wie eine fein abgestimmte Maschine», sagte Trump, schränkte aber auch ein: Es sei Schuld der Demokraten, dass Kabinettsposten nicht bestätigt würden, das halte vieles auf. «Ich habe ein Chaos geerbt. Zuhause und im Ausland», sagte Trump.

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