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Trump zieht Notbremse und löst zwei Beraterkreise auf

Hat nach harscher Kritik an seiner Haltung zur Gewalt in Charlottesville zwei Beraterkreise im Weißen Haus aufgelöst: US-Präsident Donald Trump. Foto: Pablo Martinez Monsivais

Hat nach harscher Kritik an seiner Haltung zur Gewalt in Charlottesville zwei Beraterkreise im Weißen Haus aufgelöst: US-Präsident Donald Trump. Foto: Pablo Martinez Monsivais

Kurz zuvor war allerdings bekanntgeworden, dass eines der beiden Gremien von sich aus die Einstellung seiner Arbeit ankündigen wollte. Aus dem anderen Kreis hatten sich in den vergangenen Tagen bereits reihenweise Mitglieder verabschiedet, darunter der Vorstandschef des Pharmaherstellers Merck, Kenneth Frazier, und Intel-Chef Brian Krzanich. Alle begründeten dies mit Trumps Haltung zu Charlottesville.

«Statt Druck auf die Geschäftsleute das Industrie-Rates und des Strategie- und Politikforums auszuüben, beende ich beide», schrieb Trump. «Vielen Dank an alle.»

US-Medien zitierten einen CEO mit den Worten: «Angesichts der Kommentare der vergangenen Tage wollte niemand weiterhin als ein Unterstützer dieser Art von Entzweiung gelten.» In diesem Gremium waren unter der Führung von Stephen Schwarzman (Blackstone) 17 Konzern- und Firmenchefs vertreten, unter anderem von WalMart, IBM, Ernst&Young oder JPMorgan Chase.

Trump hatte am Dienstag rassistische Gewalttäter und Gegendemonstranten in Charlottesville gleichgesetzt. Er gab erneut beiden Seiten die Schuld.

Die Kreise hatten sich bisher nur selten getroffen. Die Gremien hatten keine Entscheidungsmacht und waren von Trump eher gedacht, um medienwirksam seine Nähe zur Wirtschaft zu demonstrieren.

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