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USA, Japan und China warnen Nordkorea vor neuer Provokation

Militärparade in Pjöngjang zu Ehren des 105. Geburtstags von Staatsgründer Kim Il Sung. Foto: Wong Maye-E

Militärparade in Pjöngjang zu Ehren des 105. Geburtstags von Staatsgründer Kim Il Sung. Foto: Wong Maye-E

Die Spannungen mit Pjöngjang standen im Mittelpunkt von zwei Telefonaten, die US-Präsident Donald Trump mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und Japans Ministerpräsidenten Shinzo Abe führte.

So gibt es Befürchtungen, dass Nordkorea zum 85. Gründungstag seiner Volksarmee an diesem Dienstag einen neuen Raketenstart oder sogar einen sechsten Atomversuch unternehmen könnte. Chinas Präsident rief alle Parteien zur Zurückhaltung auf, um die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel nicht weiter anzufachen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Wenn sich die Beteiligten «auf halbem Wege treffen», könnte der Streit um Nordkoreas Atomprogramm gelöst werden, zitierte die Staatsagentur den chinesischen Präsidenten. Mit Trump habe Xi Jinping vereinbart, im engen Kontakt zu bleiben, um «umgehend» Meinungen über wichtige Fragen austauschen zu können.

Japans Ministerpräsident berichtete, er sei sich mit Trump einig gewesen, Pjöngjang angesichts wiederholter «gefährlicher Provokationen» eindringlich aufzufordern, sich zurückzuhalten. Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm stelle «eine ernste Gefahr für die Sicherheit» Japans und der internationalen Gemeinschaft dar.

Die japanische Marine hatte am Vortag im westlichen Pazifik gemeinsame Übungen mit dem amerikanischen Flugzeugträger «USS Carl Vinson» unternommen, der in den nächsten Tagen schließlich in Gewässern nahe der koreanischen Halbinsel eintreffen soll.

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