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1899-Trainer Nagelsmann: Kein Facebook und Instagram mehr

Interagiert künftig nicht mehr in sozialen Medien: Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann. Foto: Uwe Anspach

Interagiert künftig nicht mehr in sozialen Medien: Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann. Foto: Uwe Anspach

«Ich hatte mir von vornherein auf die Fahne geschrieben, das selbst zu tun. Aber das Ganze hat derart überhandgenommen, dass ich das in dieser Intensität so nicht mehr aufrecht erhalten kann», erklärte der 30-Jährige auf bild.de. «Es gab zu viel Resonanz, zahlreiche Fans haben mir täglich geschrieben. Einigen konnte ich antworten, einigen nicht.»

Fußball-Bundesligist Hoffenheim wollte sich nicht dazu äußern, da dies Privatsache Nagelsmanns sei. Im Internet hatte Nagelsmann, der als Mustervertreter der Generation «Laptop»-Trainer gilt, seit einem halben Jahr regelmäßig Fotos und kurze Nachrichten verbreitet - unabhängig von der Medienabteilung der TSG-Profis. Irritationen hatte es auch wegen des von Nagelsmann verwendeten Logos «jn» gegeben, weil eine Firma das Urheberrecht für sich beanspruchte.

«Julian Nagelsmann hat das kürzlich mal probiert, weil er wissen wollte, wie so eine Interaktion ist. Ich fand das nicht schlecht, weil er aus einer Generation kommt, die das nutzt. Aber wo war der Mehrwert?», erklärte Nagelsmanns Berater Marc Kosicke in einem Interview der Tageszeitung «Die Welt» dessen Aktivitäten bei Facebook und Instagram.

Nagelsmann-Porträt auf Club-Homepage

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