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96-Boss Kind: Investoren nur aus Hannover oder der Region

Martin Kind will nur Investoren aus dem Raum Hannover zulassen. Foto: Peter Steffen

Martin Kind will nur Investoren aus dem Raum Hannover zulassen. Foto: Peter Steffen

Dazu hat der Hörgeräte-Unternehmer das sogenannte «Hannover-Modell» entworfen, in dem potenzielle Investoren festgeschriebene Anforderungen erfüllen müssen.

«Die 96-Gesellschafter müssen aus Hannover oder der Region kommen, hier wohnen und persönliche Beziehung zu 96 haben», umschrieb der 73-Jährige das Profil der Kandidaten in einem Interview der «Bild-Zeitung». Kind will dieses Modell nun «vertraglich fixieren». Der Unternehmer ist einer der großen Kritiker der 50+1-Regel im deutschen Profifußball, nach der Investoren anders als zum Beispiel in der englischen Premier League nicht mehr als 49 Prozent der Club-Anteile halten dürfen.

Kind will aufgrund seines 20-jährigen Engagements «mit vielen Leistungen und großer finanzieller Unterstützung» von einer Ausnahmeregel Gebrauch machen, die eine Mehrheits-Übernahme dank intensiver Club-Entwicklung wie im Fall Dietmar Hopp und 1899 Hoffenheim zulässt. Dazu hat Kind jüngst einen Antrag an die Deutsche Fußball Liga gestellt.

Investoren, die ins «Hannover-Modell» passen würden, stehen laut Kind «nicht Schlange». Scheichs oder Oligarchen sollen aber ausgeschlossen sein. Kind: «Das Hannover-Modell gilt für alle Gesellschafter. Jeder, der beitreten will, muss die Verträge beachten, sonst kann er nicht beitreten.»

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