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Ancelotti schließt große Transfers nicht aus

Carlo Ancelotti hält weitere namhafte Verpflichtungen für möglich. Foto: Matthias Balk/Archiv

Carlo Ancelotti hält weitere namhafte Verpflichtungen für möglich. Foto: Matthias Balk/Archiv

Den teuersten Einkauf der Bundesliga-Historie hat der FC Bayern bereits unter Vertrag - doch das könnte es womöglich noch nicht gewesen sein.

Zum Trainingsauftakt des Fußball-Rekordmeisters hat Coach Carlo Ancelotti weitere Großprojekte auf dem Transfermarkt zumindest nicht ausgeschlossen. «Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, wird der Verein bereit sein», sagte der Italiener.

Unter anderem wird der Chilene Alexis Sanchez seit geraumer Zeit mit dem Bundesliga-Primus von der Isar in Verbindung gebracht. «Es gibt viele Gerüchte», sagte Ancelotti zu dem 28 Jahre alten Profi des FC Arsenal, der am Sonntag im Finale des Confederations Cups gegen die deutsche Mannschaft spielen wird. «Alexis ist ein großartiger Spieler, aber nicht der einzige auf der Welt», meinte Ancelotti.

Zugleich erinnerte der Trainer daran, dass Bayern kein Verein sei, der «verrückte Summen» bezahle. Sanchez soll angeblich ein Jahresgehalt von 25 Millionen Euro verlangen, was die aktuelle Gehaltsstruktur innerhalb der Mannschaft sprengen würde.

Sollte auf dem Transfermarkt kein adäquater Neuzugang mehr zu haben sein, würde das Ancelotti angeblich nicht stören. «Ich bin glücklich mit dem Team. Wir haben vier neue, gute Spieler geholt», berichtete er und verwies neben Tolisso auf Niklas Süle und Sebastian Rudy aus Hoffenheim und Serge Gnabry. Der U21-Europameister war von Werder Bremen verpflichtet worden. Ob er, wie jüngst mehrfach spekuliert, gleich wieder weiter verliehen wird, das konnte Ancelotti nicht sagen. Der Stürmer werde zwar bei Bayern in das Training starten. «Danach werden wir eine Entscheidung treffen», kündigte der Coach an.

An der ersten Einheit in der Vorbereitung nahmen nur die sechs Profis Mats Hummels, Thomas Müller, Franck Ribéry, Kingsley Coman, Juan Bernat und Javi Martinez sowie sieben Bayern-Nachwuchskicker teil. Torwart Tom Starke, der seine Karriere beendet hat, half wegen des Personalmangels und der drei verletzten Stammkeeper aus.

Vor mehreren Hundert Fans fehlte Neuzugang Gnabry, weil er tags zuvor noch das Finale der U21-EM gegen Spanien (1:0) gespielt hatte. Neben dem 21-Jährigen waren auch viele andere Nationalspieler abwesend, die nach dem Saisonende 2016/17 noch Länderspiele bestritten hatten, etwa David Alaba, Arjen Robben, Thiago und Robert Lewandowski.

Stürmer Lewandowski war dennoch Thema in der ersten Pressekonferenz von Ancelotti nach seinem Sommerurlaub in Kanada. Die Aussagen des Polen respektive von dessen Berater über angeblich mangelnde Unterstützung aus dem Team im Saisonfinale hatten jüngst für Aufsehen gesorgt. Lewandowski hatte beklagt, dass weder Mitspieler noch Ancelotti ihn unterstützt hätten, die Torjägerkanone zu gewinnen.

«Lewandowski hat sich bei mir nie beschwert», sagte Ancelotti dazu. «Aber es gibt immer wieder Agenten, die viel zu viel reden. Es ist nicht das erste Mal, dass Berater in Zeitungen etwas Falsches sagen. Und es wird nicht das letzte Mal sein. In einer perfekten Welt reden Agenten nicht.» Und wenn, dann sollte der Club und nicht die Medien angesprochen werden. Er selbst rede nicht mit Beratern, sagte er.

Während Lewandowski fehlte und wie viele andere erst am 10. Juli in das Training einsteigen wird, feierte ein ehemaliger Profi der Bayern sein Comeback an der Säbener Straße: Willy Sagnol trat als neuer Co-Trainer von Ancelotti seinen künftigen Job an. «Meine Ambition ist, meine tägliche Arbeit zu leisten und dem Trainer zu helfen, das Team zu verbessern», sagte er. «Durch seine Erfahrung und sein Wissen werden wir besser werden», meinte Chefcoach Ancelotti.

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