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Aufreger und Hauptdarsteller des zweiten Spieltages

Nach 36 Sekunden platzierte der Augsburger Alfred Finnbogason (M) den Ball im Netz der Gladbacher. Foto: Stefan Puchner

Nach 36 Sekunden platzierte der Augsburger Alfred Finnbogason (M) den Ball im Netz der Gladbacher. Foto: Stefan Puchner

Vor der Länderspielpause beweisen Pokalsieger Borussia Dortmund und Meister FC Bayern München Stärke. Beide gewannen ihre Spiele gegen Berlin und in Bremen jeweils mit 2:0. Überraschend hat auch Hamburg mit sechs die Optimalpunktzahl erbeutet.

Der Video-Beweis sorgt erneut für Diskussionen. Und dass in Köln Schiedsrichter Felix Brych verletzt ausgetauscht werden muss und sein Ersatzmann Sören Storks 49 Sekunden nach seiner Premiere Gelb-Rot zeigt, ist außergewöhnlich.

MÜLLER-KRITIK: Bayern München hat ein Problem mit Thomas Müller. Gut 70 Minuten saß der Weltmeister in Bremen auf der Bank und polterte dann: «Ich weiß nicht genau, welche Qualitäten der Trainer sehen will. Aber meine sind scheinbar nicht hundertprozentig gefragt.»

KOHR: Gegen Hoffenheim schoss Leverkusens Dominik Kohr aus sechs Metern freistehend weit vorbei: «Da muss ich wohl noch mal ein paar Videos vom Papa gucken.» Vater Harald erzielte in 97 Bundesligaspielen 45 Tore, für den Sohn sind es nach 100 erst drei.

DIEKMEIER: «Wollt ihr mir gratulieren jetzt?» - diese Frage stellte HSV-Verteidiger Dennis Diekmeier in die Runde. Grund der Frage: Beim 3:1 in Köln blieb der 27-Jährige auch in seinem 183. Bundesligaspiel ohne Treffer - und ist jetzt alleiniger Rekordmann.

BRYCH/STORKS: Hauptschiedsrichter Felix Brych verletzt - da musste in Köln Zimmerermeister Sören Storks ran. Und nur 49 Sekunden nach seiner Einwechslung zeigte er dem Hamburger Mergim Mavraj wegen wiederholten Fouls Gelb-Rot - ein mutiger Einstand.

BADSTUBER: Das Startelfdebüt von Holger Badstuber war eine Ansage. Der neue Abwehrchef des VfB Stuttgart überzeugte als Defensivdirigent und Zweikämpfer, schoß das Siegtor zum 1:0 gegen Mainz und gab nach dem Abpfiff zudem den Mahner. Starke Heimpremiere für den neuen Club.

REKORD-TOR: Nach 36 Sekunden zappelte der Ball im Gladbacher Netz. Der Isländer Alfred Finnbogason erzielte beim 2:2 das schnellste Tor in sieben Bundesligajahren des FC Augsburg: «Das ist eine schöne Geschichte. Aber Tor bleibt Tor, ob in der ersten oder 90. Minute.»

SAHIN-GALA: Im Sommer überlegte BVB-Profi Nuri Sahin noch, wohin sein Weg gehen soll. Der Trainerwechsel von Thomas Tuchel zu Peter Bosz hat dem Türken die Entscheidung erleichtert. Nun blüht er auf: Beim 2:0 gegen Berlin war er mit Assist und Hammer-Tor überragend.

DAUERDEBATTE: Diesmal funktionierte der Videobeweis, wenn auch ohne virtuelle Abseitslinie. Doch Kritik gibt es weiter, weil nicht jeder mit dem Urteil der Videoassistenten leben kann. Gladbachs Coach Dieter Hecking meint aber: «Wir müssen da alle toleranter werden.»

BILDSTÖRUNG: Die Premiere des Eurosport-Players als alleiniger Lieferant von Live-Bildern vom Freitagsspiel ging gründlich daneben. Viele Nutzer sahen wegen Technikproblemen nichts vom HSV-Sieg in Köln. Eurosport versprach jedem Nutzer zehn Euro als Entschädigung. 

WERNER-DOPPELPACK: Timo Werner blieb nach dem Spiel stumm, vorher ließ er Taten sprechen. Dank des überragenden Nationalspielers, dem ein Doppelpack gelang, sowie Willi Orban und Neuzugang Bruma gewannen die Sachsen am Sonntag nach Rückstand noch 4:1 gegen Freiburg.

TRAUM-DEBÜT: Nur fünf Minuten war er auf dem Feld, da gelang Hannovers Neuzugang Jonathas gegen Schalke die Entscheidung. Der eingewechselte Brasilianer traf zum 1:0 in der 67. Minute und machte nicht nur die Ex-Schalker André Breitenreiter und Horst Heldt froh.

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