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Baumann: Mainz kann «Wendepunkt» gewesen sein

Werder-Geschäftsführer Frank Baumann hofft eine Trendwende durch den Sieg in Mainz. Foto: Guido Kirchner

Werder-Geschäftsführer Frank Baumann hofft eine Trendwende durch den Sieg in Mainz. Foto: Guido Kirchner

Zwar sei es noch zu früh, von einer Wende zu sprechen. Aber: «Im Nachgang kann Mainz vielleicht mal als Wendepunkt genannt werden», sagte Baumann in einem Interview der Kreiszeitung Syke, «in jedem Fall war der Sieg für die Tabelle und das Vertrauen wichtig». Werder tritt am Freitag (20.30 Uhr) in Wolfsburg an.

Für Baumann war das 2:0 in Mainz auch eine kleine Genugtuung, weil er zuvor an Trainer Alexander Nouri festgehalten hatte. «Wir fühlen uns durch das Spiel in Mainz bestätigt, nicht an Alex gezweifelt zu haben», sagte der Ex-Profi. Grundsätzlich hält er die Diskussionen um den Coach für übertrieben. «Wenn man zwei Spiele verliert, heißt es, wir müssen den Trainer wechseln. Gewinnt er dreimal, sollen wir den Vertrag verlängern. Das geht mir in beide Richtungen viel zu schnell», sagte Baummann. «Wir sind von Alex absolut überzeugt.»

Werder belegt trotz des ersten Erfolges im Jahr 2017 weiterhin den Relegationsplatz 16. Der Rückstand auf den kommenden Gegner VfL Wolfsburg auf Rang 14 beträgt aber nur drei Punkte. Baumann blickt der Partie am Freitag deshalb zuversichtlich entgegen. «Ich habe die Hoffnung, dass wir das Selbstvertrauen und den Schwung aus dem Mainz-Spiel mitnehmen und jetzt eine kleine Serie starten können», sagte der Sportdirektor.

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