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Der 1. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Hoffenheims Serge Gnabry spielt am ersten Spieltag der neuen Saison gegen seinen Ex-Verein Werder Bremen. Foto: Uwe Anspach

Hoffenheims Serge Gnabry spielt am ersten Spieltag der neuen Saison gegen seinen Ex-Verein Werder Bremen. Foto: Uwe Anspach

1899 Hoffenheim - Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Hoffenheim steckt zwischen den beiden Champions-League-Quali-Spielen gegen Liverpool. Das hat für den Verein Priorität. Trainer Nagelsmann wird deshalb wahrscheinlich schon am ersten Bundesliga-Spieltag rotieren.

PERSONAL: Werder muss ohne seine beiden Routiniers Moisander und Junuzovic auskommen. Beide sind verletzt.

STATISTIK: Werder ist der Angstgegner in Hoffenheim. Von neun Heimspielen gegen die Bremer gewann die TSG nur eines.

BESONDERES: Gnabry und Grillitsch wechselten im Sommer von Bremen nach Hoffenheim. Gegen ihren Ex-Club sind beide aber wohl vorerst nur Ersatz.

Hertha BSC - VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Berliner sind vorsichtig und haben ihr Saisonziel noch nicht formuliert. Denn erstmals seit acht Jahren muss Hertha wieder die Doppelbelastung von nationalen und internationalen Auftritten meistern. Der VfB startet nach dem Unfall 2. Liga in der Beletage neu - und will hier natürlich bleiben.

PERSONAL: Hertha hat Rekordeinkauf Selke und Neuzugang Lazaro wegen Verletzungen noch nicht dabei. Dafür stehen die Neuen Rekik und Leckie in der Startelf. Bei den Schwaben fehlt Ginczek wegen Knieproblemen. Einen Startelf-Einsatz der Neuzugänge Badstuber und Aogo schloss Trainer Wolf noch aus. Ob Baumgartl nach Gehirnerschütterung spielen kann, ist fraglich.

STATISTIK: Für den VfB gab es zuletzt in Berlin nicht viel zu holen. Von den jüngsten 18 Spielen seit Herthas Wiederaufstieg 1997 gewannen die Stuttgarter nur drei. Die Gastgeber wollen das Olympiastadion auch in dieser Saison zur Festung machen: «Es ist wichtig, wieder unsere Heimstärke zu zeigen», betonte Trainer Dardai.

BESONDERES: Der Hertha-Kapitän trifft auf seinen ehemaligen Club. Als der VfB im Sommer 2015 Ibisevic nicht mehr haben wollte, schlug der Hauptstadtclub zu. Was folgte, ist bekannt: Stuttgart stieg ohne Ibisevic ab, in Berlin wurde der Bosnier der Chef auf dem Platz.

Hamburger SV - FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Dicke Luft in Hamburg. Investor Kühne kritisiert Trainer, Manager und Vereinsführung. Im Heimspiel gegen Augsburg stehen sich die einzigen Pokal-Verlierer aus der Bundesliga gegenüber. Einen Fehlstart wollen beide verhindern.

PERSONAL: Kostic kehrt beim HSV zurück, auch Ekdal ist Startelf-Kandidat. Die Augsburger müssen ohne die abgewanderten Bobadilla, Verhaegh und Altintop klarkommen.

STATISTIK: Der HSV hat letztmals 2010 einen Saisonstart gewonnen. Augsburg schaffte das in sechs Bundesliga-Jahren noch gar nicht.

BESONDERES: Gregoritsch kommt mit dem FCA zurück ins Volksparkstadion. Der Österreicher will den Hamburgern zeigen, dass es ein Fehler war, ihn abzugeben.

FSV Mainz 05 - Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Hannover ist nach nur einem Jahr zurück in der Bundesliga und wird deshalb gar nicht als typischer Aufsteiger wahrgenommen. Bei Mainz ist vieles neu: Der Trainer (Sandro Schwarz), der Präsident (Johannes Kaluza), der Torwart (René Adler).

PERSONAL: Bitter für Hannover: Kapitän Prib erlitt einen Kreuzbandriss, Abwehrchef Sané ist nach einer Roten Karte in der vergangenen Saison noch gesperrt.

STATISTIK: Die Bilanz spricht klar für Mainz. Hannover gewann nur eines der letzten zehn Bundesliga-Spiele gegen den FSV. Zu Hause gewannen die Mainzer zehn Duelle und verloren nur vier.

BESONDERES: Sandro Schwarz ist in Mainz geboren und aufgewachsen, er war bereits Spieler und Jugendtrainer bei seinem Verein. Jetzt gibt er sein Bundesliga-Debüt als Chefcoach der 05er.

VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Beide Teams gewannen ihr Pokalspiel. Wolfsburg peilt den ersten Heimsieg an, beim BVB dreht sich weiter alles um den suspendierten Dembélé.

PERSONAL: VfL-Trainer Jonker muss auf die Stamm-Innenverteidigung Bruma und Brooks verzichten. Uduokhai und Knoche rücken nach. Beim BVB fehlen Dembélé und die Verletzten Schürrle, Reus, Weigl, Schmelzer und Guerreiro.

STATISTIK: Nach dem Wolfsburger Pokalsieg 2015 (3:1) gewann der BVB vier Spiele bei 15:3 Toren gegen die Niedersachsen.

BESONDERES: Im Duell der niederländischen Trainer wird BVB-Coach Bosz sein Bundesliga-Debüt feiern. Wolfsburgs Jonker sitzt erstmals zum Liga-Start als Trainer auf der Bank.

Schalke 04 - RB Leipzig (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Beim FC Schalke steht das Bundesliga-Debüt von Trainer Tedesco im Mittelpunkt. Leipzig startet als Vize-Meister des Vorjahres in seine zweite Erstliga-Saison.

PERSONAL: Schalkes Stambouli sitzt noch eine Rotsperre aus der Vorsaison ab, Verteidiger Naldo ist nach überstandener Zerrung einsatzfähig. Bei Leipzig steht Angreifer Forsberg nach auskurierter Angina zur Verfügung.

STATISTIK: Schalke konnte in der Bundesliga noch nicht gegen Leipzig gewinnen. Im Vorjahr trennten sich die Teams in Gelsenkirchen 1:1, im Hinspiel siegte Leipzig 2:1.

BESONDERES: In seiner Zeit als Nachwuchstrainer beim VfB Stuttgart hatte Tedesco unter anderem Patrick Hasenhüttl, den Sohn von Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl, betreut.

SC Freiburg - Eintracht Frankfurt (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Freiburger bestreiten bereits das vierte Pflichtspiel der Saison. Vor dem Bundesliga-Auftakt gab es mit dem Scheitern in der Europa-League-Qualifikation gegen NK Domzale eine Enttäuschung. Die Eintracht hofft nach der missratenen Rückrunde der vergangenen Saison auf einen erfolgreichen Neuanfang.

PERSONAL: Der Einsatz der Neuzugänge Boateng und Falette sind aufseiten der Frankfurter fraglich. Meier, Mascarell und Fabian fallen lange aus. Der SC muss ohne die Langzeitverletzten Guédé, Meffert, Gulde und Niedermeier auskommen.

STATISTIK: Die Statistik spricht bei der Eintracht für eine Niederlage: Seit 2007 wechselten sich zum Auftakt Sieg und Niederlage ab - das Negativerlebnis wäre an der Reihe. Freiburg holte 2001 zuletzt einen Sieg am ersten Bundesliga-Spieltag.

BESONDERES: Freiburgs Trainer Streich verlängerte drei Tage vor der Partie seinen Vertrag. Frankfurt machte zwei Tage vor dem ersten Saisonspiel mit der Verpflichtung von Kevin-Prince Boateng seinen wohl spektakulärsten Transfer der vergangenen Jahre perfekt.

Borussia Mönchengladbach - 1. FC Köln (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Mönchengladbach (2:1 gegen RW Essen) und Köln (5:0 gegen Leher TS) haben vor einer Woche ihre Pflichtaufgaben im DFB-Pokal gegen unterklassige Kontrahenten glanzlos bewältigt und gehen mit großem Optimismus ins Derby.

PERSONAL: Angreifer Bobadilla, der am Donnerstag von Augsburg zur Borussia zurückkehrte, ist bereit für einen Einsatz. Köln muss auf den Japaner Osako verzichten und bangt wegen Muskelverletzungen um die Offensivspieler Bittencourt und Jojic.

STATISTIK: Mönchengladbach und Köln stehen sich in der Bundesliga zum 87. Mal gegenüber, 47 Partien konnte die Borussia gewinnen. Im Vorjahr siegte Köln im Borussia-Park 2:1.

BESONDERES: Der Kölner Risse steht im Derby nach rund einem Dreivierteljahr vor seinem Pflichtspiel-Comeback. Er hatte im vergangenen November in der Nachspielzeit den Siegtreffer zum 2:1-Triumph des FC in Mönchengladbach erzielt und zwei Wochen später einen Kreuzbandriss erlitten.

Infos zum 1. Spieltag auf bundesliga.de

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