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Ende des Transferpokers im Fall Dembélé in Sicht

Konnte eine Einigung mit dem FC Barcelona im Fall

Konnte eine Einigung mit dem FC Barcelona im Fall "Dembelé" nicht bestätigen: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke Foto: Guido Kirchner

Das wochenlange Wechseltheater um den streikenden und suspendierten Dortmunder Bundesliga-Profi Ousmane Dembélé steht kurz vor dem Abschluss. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kündigte eine baldige Entscheidung im Streit um den möglichen Transfer zum FC Barcelona an.

Eine Einigung bestätigte der Chef von Bundesligist Borussia Dortmund aber noch nicht. Die könnte er bei der Bilanzpressekonferenz des börsennotierten Clubs am Freitag in Dortmund verkünden.

«Es gibt kein fixes Agreement, alles andere werden wir sehen», sagte Watzke nach der Auslosung der Champions-League-Gruppenphase im TV-Sender Sky. Für den BVB geht die Reise in der Königsklasse wie schon im Vorjahr zu Real und Weltfußballer Cristiano Ronaldo. Weitere Gegner in Gruppe H sind Tottenham Hotspur und Apoel Nikosia.

«In solchen Spielen werden Helden geboren», sagte Watzke. Dass der französische Nationalspieler Dembélé dann noch zum Kader der Borussia gehört, ist äußerst unwahrscheinlich. Zwar wollte Watzke Medienberichte über einen bereits fixen Wechsel zum FC Barcelona nicht bestätigen, sagte aber: «Die Entscheidung naht.»

Zuvor hatten unter anderem die «Bild» und die französische Sportzeitung «L'Équipe» berichtet, dass sich die beiden Clubs am Rande der Auslosung im Fürstentum über einen Transfer des 20 Jahre alten Ausnahmetalents zu den Katalanen verständigt hätten.

Nach Informationen der «Bild» soll Dortmund bis zu 150 Millionen Euro kassieren. Davon seien 120 Millionen Euro fix, 30 Millionen Euro seien prämiengebunden. Dembélé würde damit zum weltweit zweitteuersten Spieler nach Neymar (222 Millionen Euro) werden. Laut «Bild» will Watzke den Transfer auf der Bilanzpressekonferenz in Dortmund offiziell verkünden. «Es wäre schon gut, wenn wir am Wochenende Klarheit hätten», meinte er in Monaco.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc sagte zuvor nur: «Wir geben keine Wasserstandsmeldungen ab.» Seit Wochen wird über den Wechsel von Dembélé nach Barcelona als Nachfolger des Brasilianers Neymar (Paris St. Germain) spekuliert. Der Franzose war vor zwei Wochen nicht zum Training erschienen, um seinen Abschied zu forcieren.

Er ist seitdem vom BVB suspendiert. Ein erstes Barcelona-Angebot über 90 Millionen Euro plus Bonuszahlungen hatten die Dortmunder abgelehnt. Dembéle hat noch einen Vertrag bis 2021 in Dortmund. Die Transferperiode endet am 31. August.

UEFA-Infos zur Auslosung

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